Redaktionsvollversammlung des Görlitzer Anzeigers
Görlitz | Schwarzenberg, 7. Juni 2017. Alle Zeitungen versuchen, Strategien zu entwickeln, wie man möglichst viele Leser als Werberezipienten und damit als Erfolgsmasse für den Anzeigenverkauf oder Konzernprodukte erreichen kann. Damit einher geht die Anpassung auf ein Niveau, auf dem der Leser noch bereit ist, die Zeitung zur Hand zu nehmen. Eine fatale Entwicklung, die zur Spaltung des Zeitungsmarktes führt: Manche Tageszeitungen setzen auf höchstes Niveau, um von zahlungskräftigen Zielgruppen konsumiert zu werden, andere Blätter hingegen favorisieren lieber Masse statt Klasse und berichten über Sachen, die nicht mal den "nice to know"-Pegel erreichen.
Vom abendlichen Kulturprogramm wird berichtet
Thema: Woanders

"Woanders" – das ist das Stichwort, wenn der Görlitzer Anzeiger auf Reisen geht und von Erlebnissen und Begegnungen "im Lande anderswo" berichtet. Vorbildliches, Beispielhaftes und Beeindruckendes erhält so auch im Regional Magazin seine Bühne.
- Urlaubsreise zum Entspannen [08.11.2022]
- Münster am Tag danach [07.11.2022]
- Kubanische Exporte: Künftig noch diverser [05.10.2022]
Da hat es der Görlitzer Anzeiger gemeinsam mit den anderen Nachrichtenplattformen der Regional Magazin Gruppe gut: Der pickt frisch-frei-fröhlich heraus, was interessant scheint, was nicht unisono durch Funk und Presse geht, was widersprüchlich oder einfach nur bemerkenswert ist. Dank weltweiter Internet-Zugriffe ist er nicht gezwungen, sich an einer lokalen Leserschaft auszurichten, sorgt aber für enorme Aufmerksamkeit für die Region. Nicht zuletzt nimmt der Görlitzer Anzeiger nur bedingt Rücksicht auf politische Würdenträger, vor allem, wenn sie vor lauter Parteiräson und Machtgeilheit den Blick auf die Lebenswirklichkeit der Leute und den Handlungsbedarf in der Gesellschaft verlieren.
Ist das so? Jedenfalls standen solcherlei Fragen und die strategische Ausrichtung vor allem des Görlitzer Anzeigers im Mittelpunkt der erweiterten Redaktionstagung, zu der sich die Akteure am vergangenen Wochenende bei voller und ständiger Anwesenheit ins erzgebirgische Schwarzenberg zurückgezogen hatten. Während die Tagungsinhalte und -ergebnisse vertraulich bleiben, berichteten die Tagungsteilnehmer auf der Webseite "Haltepunkt Erzgebirge" über das abendlich-enthemmte Kulturprogramm.
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Wie ein Kendyman die Puppen tanzen ließ



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- Quelle: TEB | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 07.06.2017 - 09:28Uhr | Zuletzt geändert am 08.06.2017 - 23:21Uhr
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