2. Görlitzer Fotofestival beginnt
Görlitz, 24. August 2016. Übermorgen beginnt mit Ausstellungen, Workshops, Mitmachaktionen und Exkursionen das 2. Görlitzer Fotofestival "Schauplätze". Bis zum 11. September 2016 soll das Medium Fotografie stärker in die öffentliche Wahrnehmung geraten. Während des Fotofestivals werden an zehn Stellen in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec Ausstellungen mit Arbeiten von ungefähr 50 Fotografen gezeigt. Dazu gibt es Begleitveranstaltungen wie zum Beispiel Workshops zur Blitzfotografie, Entwickeln in der Dunkelkammer oder thematische Foto-Walks.
Abbildung: Eine der Ausstellungen im Rahmen des 2. Görlitzer Fotofestivals.
Zahlreiche Ausstellungsorte und Aktionen beiderseits der Lausitzer Neiße
Thema: Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V.

Der im Jahr 2003 als Förderverein Kulturhauptstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. gegründete heutige Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. (FVKS) hat das Ziel, den europäischen Gedanken durch Kultur zu fördern. Als Beitrag zum "Europa der BürgerInnen" verbindet der FVKS bürgerschaftliches Engagement mit aktuellen europäischen Themenstellungen.
- Gewinner der Görlitzer Turmparade ausgelost [13.01.2022]
- Heute Türmertag in Görlitz [05.09.2021]
- Hoch über Görlitz [06.09.2019]
Mit drei thematischen Schwerpunkten vereint das Festival höchst unterschiedliche Genres, Techniken und Sichtweisen von Fotokunst:
- Fotografinnen und Fotografen der DDR
stellen im Görlitzer Fotomuseum auf der Löbauer Straße 7 (Eva Mahn, Barbara Köppe, Sandra Bergemann) und im Biblischen Haus auf der Neißstraße 29 (Jürgen Matschie) aus. - Zeitgenössische polnische Fotografie
ist im soziokulturellen Zentrum Kühlhaus in Weinhübel und in der Peterskirche zu Gast. Hier ist die Akademie der Schönen Künste aus Breslau (Wrocław) mit im Boot. - Regionale Fotografen
und weitere Fotokünstler zeigen ihre Arbeiten an weiteren Orten im Stadtgebiet:- Energiefabrik Görlitz RABRYKA), Bautzener Straße 32,
Ausstellungen über "Verlorene Orte" wie beispielsweise Tschernobyl, - Literaturhaus Alte Synagoge, Langenstraße 24,
- Kreativzentrum der Volkshochschule auf demHainwald,
- Lausitz-Museum Zgorzelec, Daszinskistraße 15 (ul. Daszyńskiego).
- Energiefabrik Görlitz RABRYKA), Bautzener Straße 32,
Das Görlitzer Fotofestival "Schauplätze" ist ein gemeinsames Projekt des Museums der Fotografie Görlitz e.V., von Teilnehmern des Görlitzer Fototreffs und des Fördervereins Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. (FVKS). Ob reale oder erdachte, historische oder aktuelle - das Görlitzer Fotofestival 2016 wird sich mit verschiedensten Schauplätzen beschäftigen: Rückblickend mit Bildern von Fotokünstlerinnen der DDR, aktuell und vorausschauend mit Beiträgen von zeitgenössischen polnischen Fotografen und Fotokünstlern aus der Euroregion Neisse und der südlichen Euroregion Spree-Neisse-Bober.
Wer zahlt?
Das Fotofestival "Schauplätze" wird unterstützt und gefördert von zahlreichen Einrichtungen, so beispielsweise von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsens, der Stadt Görlitz sowie von Unternehmen wie auch Einzelpersonen. "Insbesondere die zahlreichen Ausstellungspartner haben bedeutenden Anteil am Gelingen der Veranstaltung", hebt der FVKS in einer Mitteilung hervor.
Alle Ausstellungen und Begleitprogramm
www.fotofestival-goerlitz.de
Hingehen!
Feierlich eröffnet wird das Fotofestival am Donnerstag, dem 25. August 2016 um 18 Uhr mit einer Vernissage im Biblischen Haus. Die hier gezeigte Ausstellung "Transformation. Görlitz" von Jürgen Matschie enthält Fotografien aus den späten achtziger und den frühen neunziger Jahren. Matschie stellt seinen Bildern von damals die Gegenwart gegenüber.



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- Quelle: red | Foto: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 24.08.2016 - 08:58Uhr | Zuletzt geändert am 24.08.2016 - 09:40Uhr
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