Schlesisches Museum stellt Holzschnitzschule Bad Warmbrunn vor
Görlitz, 13. November 2013. Der beliebte niederschlesische Badeort Warmbrunn (heute Cieplice Śląskie-Zdrój) steht in enger Verbindung zur neuen Sonderausstellung des Schlesischen Museums zu Görlitz, die Ende November eröffnet wird. Zu sehen ist dann alte und neue Holzschnitzkunst von Meistern und Schülern der Holzschnitzschule in Bad Warmbrunn.
Ausstellung schlägt Brücke bis in die Nachkriegszeit und Gegenwart
Die Holzschnitzschule, 1902 eröffnet, machte schon vor dem Ersten Weltkrieg mit Kunsttischlerei, Figur- und Ornamentschnitzerei von sich reden. Ihre Schüler kamen aus ganz Deutschland, einige sogar aus dem Ausland.
Die Görlitzer Ausstellung zeigt geschnitzte Krippen, volkstümliche und religiöse Plastiken sowie dekorative Arbeiten. Neben Raritäten aus den 20er und 30er Jahren vermitteln viele Werke aus der Nachkriegszeit die Fortsetzung der Schultradition ab den 1950er Jahren im Stuttgarter Raum.
Arbeiten junger polnischer Künstler aus der heutigen Schule in Bad Warmbrunn sowie eine umfangreiche Fotodokumentation geben ergänzend Auskunft über die mehr als hundertjährige Geschichte der Schule, in der bis heute die Tradition der Holzschnitzerei (neben Fotografie, Glas- und Textilkunst) gepflegt wird.
Eröffnung!
Freitag, 29. November 2013, 19 Uhr,
Schlesisches Museum zu Görlitz
Schönhof, Brüderstraße 8, 02826 Görlitz.
Öffnungzeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr,
vom 2. Januar bis zum 30. März 2014 nur bis 16 Uhr.
Mehr:
http://www.schlesisches-museum.de



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- Quelle: red | Fotos: Schlesisches Museum zu Görlitz
- Erstellt am 13.11.2013 - 17:11Uhr | Zuletzt geändert am 13.11.2013 - 17:26Uhr
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