Geld für St. Marienthal
Ostritz. | St. Marienthal. Geld, das aus den Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien stammt, hat die Landesdirektion Sachsen im Dezember 2012 für die denkmalgerechte Beseitigung der durch das Augusthochwasser 2010 entstandenen Flutschäden an Bauten und Ausstattungen des Klosters St. Marienthal bewilligt. Insgesamt handelt es sich um 4,3 Millionen Euro, die an weiteren Fördermitteln für die Klosteranlage freigegeben wurden.
Hochwasserschäden sollen bis Ende 2014 beseitigt sein
Thema: Hochwasser Görlitz

Hochwasser ist für die Stadt Görlitz eine bedeutende Herausforderung, insbesondere durch die Lage an der Lausitzer Neiße. In der Vergangenheit, wie beim verheerenden Hochwasser 2010, hat die Stadt schmerzhaft erfahren müssen, wie zerstörerisch die Naturgewalt sein kann. Trotz zahlreicher Maßnahmen bleibt Hochwasser eine latente Bedrohung, die Görlitz nie ganz ignorieren kann.
Die Förder-Millionen gehen an die Zistersienserinnen-Abtei und sollen für die umfassende Rekonstruktion, Restaurierung und Konservierung der von der Flut im Kloster beschädigten Kunstobjekte, Ausstattungen und Oberflächen verwendet werden.
Insgesamt sollen mehr als 7,5 Millionen Euro aufgebracht werden, um die Hochwassersxchäden des Jahres 2010 zu beseitigen. Zehn Prozent dieser Summe bringt die Abtei als Eigenmittel-Anteil auf. Weitere knapp 2,5 Mio. Euro waren aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen für die Jahre 2011 bis 2013 bereits bewilligt worden.
Schäden werden auf dem gesamten Klostergelände beseitigt. Es müssen Böden, Treppen, Gewölbe, Gewölbedecken, Wänden, Fassaden, Türen und Fenstern wie auch Mobiliar und Kunstgüter wieder hergestellt werden. Ende 2014 soll alles fertig sein.
Zur katastrophalen Auswirkung des Augusthochwassers war es gekommen, weil der Wiitig-Staudamm (Witka-Staudamm) in Polen gebrochen war und durch den Rückstau, den die in die Lausitzer Neiße einströmenden Wassermassen des Wittig-Stausees verursachten, die modernen Hochwasserschutzanlagen des Klosters überspült wurden. Betreiber des Stausees ist das Braunkohlenkraftwerk Türchau (PGE Turow).
Der Görlitzer Anzeiger berichtete umfassend, u.a. am 20. Januar 2012:
Zum Wiederaufbau des Witka-Staudamms



-
Bundestagswahl 2025: AfD mit großem Vorsprung im Wahlkreis Görlitz
Görlitz, 24. Februar 2025. Laut dem vorläufigen Ergebnis der Bundestagswahl liegt die AfD ...
-
Bundestagswahl 2025: Briefwahl im Landkreis Görlitz angelaufen
Görlitz, 11. Februar 2025. Der Versand der Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl 2025...
-
Nachhaltige Ernährung: Wie man umweltfreundliche Entscheidungen trifft
Görlitz, 2. Februar 2025. Eine nachhaltige Ernährung ist nicht nur gut für die Umwelt...
-
Sanierungsabschluss des Berzdorfer Sees rückt näher
Görlitz/Senftenberg, 16. Januar 2025. Die Stadt Görlitz und die Lausitzer und Mitteldeutsc...
-
Görlitz sucht Wahlhelfer für Bundestagswahl 2025
Görlitz, 19. Dezember 2024. Voraussichtlich finden am 23. Februar 2025 die vorgezogenen Bundest...
- Quelle: red | Fotos: BeierMedia.de
- Erstellt am 25.12.2012 - 11:10Uhr | Zuletzt geändert am 25.12.2012 - 11:35Uhr
Seite drucken