Rodin-Ausstellung

Dresden. Mit der Sonderschau "Vor 100 Jahren - Rodin in Deutschland" beginnt heute die zweite Ausstellung im Lipsius-Bau an der Brühlschen Terrasse.

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Französischer Bildhauer noch heute wichtiger Bezugspunkt

Das Ausstellungsgebäude, Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem von der Künstlergruppe "Die Brücke" genutzt, ist nach der Rekonstruktion seit dem vergangenen Jahr wieder geöffnet. "Im großen Saal mit seiner beeindruckenden gläsernen Kuppel sind die Skulpturen Auguste Rodins auf besondere Weise zu erleben", sagte der Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Dr. Knut Nevermann, anlässlich der Ausstellungseröffnung.

"Rodin war um 1900 ein provozierender Neuerer, auch wenn er sich vom heutigen Standpunkt betrachtet in die Tradition der abendlichen Plastik fügt", so Staatssekretär Dr. Knut Nevermann weiter. Der damalige Direktor der Skulpturensammlung Georg Treu habe in Rodin einen der spannendsten zeitgenössischen Bildhauer erkannt und insgesamt 20 seiner Werke für das Museum gekauft, unter anderem die Bronzemaske "Mann mit gebrochener Nase" 1894. Die menschlichen Figuren und Skulpturen des französischen Bildhauers seien bis heute für viele Künstler ein wichtiger Bezugspunkt, sagte Staatssekretär Dr. Knut Nevermann.

Die Schau der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigt bis zum 13. August Werke des Bildhauers Auguste Rodin, darunter Entwürfe, Studien und Hauptwerke wie die berühmte Skulptur "Der Denker".

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  • Quelle: /SMWK
  • Erstellt am 10.06.2006 - 23:31Uhr | Zuletzt geändert am 10.06.2006 - 23:31Uhr
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