Kamenzer Museum ausgezeichnet

Kamenz. Das Museum der Westlausitz Kamenz wird mit dem Sächsischen Museumspreis 2007 ausgezeichnet. Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, hat die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung heute im Rahmen der feierlichen Preisverleihung überreicht. Das Museum der Westlausitz sei ein sehr familienfreundliches interaktives Museum, in dem museumspädagogische Aspekte exzellent aufgearbeitet würden. Jede Ausstellungsbesichtigung werde so zu einem besonderen Erlebnis, hieß es in der Begründung der Jury.

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Erster Sächsischer Museumspreis geht an Museum der Westlausitz Kamenz

"Es ist mir eine besondere Freude zum erstem Mal in der sächsischen Geschichte einen Museumspreis zu verleihen und damit langjährige vorbildliche Museumsarbeit in Sachsen ganz besonders zu würdigen", sagte Ministerin Dr. Eva-Maria Stange auf der Festveranstaltung. Mit dem Preis bestätige sich das gewachsene Selbstvertrauen der sächsischen Museen und der damit verbundene Wille eine würdige Stimme im Kanon der sächsischen Kultur zu bilden. Der Preis sei auch eine Anerkennung für neue Ansätze im Bereich der Sammlungspräsentation und gute Konzepte zur didaktischen Vermittlung. Zugleich sei die Preisverleihung der geeignete Anlass, um sich für den Einsatz der vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Museen in Sachsen zu bedanken.

Neben dem Hauptpreis haben das Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen und das Gellert-Museum Hainichen Förderpreise in Höhe von je 5.000 Euro erhalten. Während das Musikinstrumentenmuseum sich durch seine kontinuierliche und solide Arbeit auszeichne und damit die Tradition des Musikinstrumentenbaus lebendig halte, erhalte das Gellert-Museum den Förderpreis für die professionelle und inspirierende Neugestaltung der Ausstellung nach der Wiedereröffnung 2005, so die Jury.

Zur Jury des Museumspreises 2007 gehörten Katja Margarethe Mieth (Direktorin der Landesstelle für Museumswesen), Prof. Dr. Dr. Markus Walz (Studiendekan Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig), Dr. Igor Jenzen (Direktor des Museums für Sächsische Volkskunst Dresden), Manfred Böhme (Direktor des Landestourismusverbandes Sachsen), Fabian Krone (Vorstandsdirektor der Lange Uhren GmbH Glashütte), Thomas Bille (Journalist) und Thomas Früh (Abteilungsleiter Kunst in Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst).

Der Museumspreis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Insgesamt 33 Bewerbungen nichtstaatlicher und kommunaler sächsischer Museen waren beim Sächsischen Kunstministerium und bei der Landesstelle für Museumswesen eingegangen. Der Museumspreis wird künftig im Zweijahresrhythmus vergeben.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 08.12.2007 - 11:02Uhr | Zuletzt geändert am 08.12.2007 - 11:02Uhr
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