Auszeichnung für IBZ St. Marienthal

Ostritz / St. Marienthal | Berlin, 2. Dezember 2017. Am vergangenen Montag wurde in der Bundeshauptstadt das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) für seine Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung ausgezeichnet.
Abbildung: Auf der Auszeichnungsveranstaltung des UNESCO-Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE), von lnks: Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Prof. Dr. Gerhard de Haan, Wissenschaftlicher Berater der Nationalen Plattform BNE, Georg Salditt, Abteilungsleiter im IBZ St. Marienthal, Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission.

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IBZ als Vorbild für Nachhaltigkeit

Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF, sagte anlässlich der Auszeichnungsverleihung: "Wir brauchen Vorbilder, um den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu schaffen. Der Preisträger zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in unserem Alltag gelebt werden kann. Nur durch Bildung verstehen wir die Auswirkungen unseres Handelns auf unsere Umwelt und Zukunft. Das IBZ trägt mit seiner Arbeit entscheidend dazu bei, unser Bildungswesen stärker am Prinzip der Nachhaltigkeit auszurichten. Damit liefert es wichtige Impulse für die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung."

Ausschlaggebend für die Auszeichnung des IBZ St. Marienthal war für die Jury, dass die Bildung für nachhaltige Entwicklung ganzheitlich im umfangreichen Lehrangebot und in der Bewirtschaftung der Einrichtung umgesetzt wird. Beispielsweise werden hier in Seminaren "Klimascouts" ausgebildet.

Insgesamt 29 Lernorte aus ganz Deutschland überzeugten die Jury von der hohen Qualität ihres Engagements für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Als Vorreiter leisten sie einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland.

Auf der Seite www.bne-portal.de stellen sich das IBZ und die anderen Ausgezeichneten vor. Bei der Preisverleihung erhielten sie das Logo des Weltaktionsprogramms für ihre Arbeit und profitierten vom Austausch mit anderen Akteuren und Initiativen. Profitieren können die Ausgezeichneten von einem Beratungsangebot der Freien Universität Berlin und der Deutschen UNESCO-Kommission, das der Weiterentwicklung der Initiativen dienen soll.

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  • Quelle: red | Fotos: © BNE/Thomas Koehler/photothek.net, Bildquelle: IBZ
  • Erstellt am 02.12.2017 - 14:49Uhr | Zuletzt geändert am 02.12.2017 - 15:38Uhr
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