Wohnpark Hagenwerder unterstützt Ortsvorsteher Roch

Görlitz-Hagenwerder, 4. Mai 2013. Von Jacqueline Masopust. In der Diskussion um den möglichen Bau einer Wohn- und Ferienhaussiedlung bei Klein Neundorf unterstützt der Interessenverein "Wohnparkt Hagenwerder“ e.V. die Position von Ortsvorsteher Matthias Roch, der zunächst auf die Erschließung der Potenziale in Hagenwerder setzt. "Vor Neubauten auf der ‚grünen Wiese‘ sollte der vorhandene Standort für Wohnen und Freizeitzwecke optimal genutzt werden. So bietet beispielsweise der Wohnpark gerade für junge Familien durch die Nähe zum See und die gute Verkehrsanbindung zur Stadt klare Vorteile“, erklärt Elisabeth Barthel, Vorsitzende des Interessenvereins. Auch die Schaffung von Ferienapartments sei denkbar. Im Interessenverein engagieren sich Wohnungseigentümer, Mieter und Gewerbetreibende für den Wohn- und Gewerbestandort Hagenwerder.

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Interessenverein für Aufwertung des vorhandenen Wohnareals statt Neubau

Insgesamt 455 Wohn- und Gewerbeeinheiten umfasst der Wohnpark Hagenwerder, die sich auf 15 Eigentümergemeinschaften verteilen. Ein Großteil der Wohnungen ist saniert und vermietet. Darin wohnen sowohl Studenten als auch Familien mit Kindern und "Alteingesessene“. Die laufenden Sanierungsarbeiten sollen den Wohnpark weiter aufwerten und zur Gewinnung neuer Mieter beitragen. Auf neue Mieter vertraut auch Hausverwalter Markus Dobin, der die Mieter von 300 Wohnungen betreut: "Die meisten Interessenten suchen nach neu sanierten Wohnungen. So wurden allein in diesem Jahr weitere vier Wohnungen komplett saniert, davon sind drei ab Juli vermietet. Weitere bezugsfertige Wohnungen, teilweise mit Balkon, stehen für neue Mieter bereit.“

Dachbodendämmung bringt Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent

Für die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums von 14 Eigentümergemeinschaften ist die Treureal Property Management GmbH verantwortlich. In ihren Aufgabenbereich fällt auch aktuell die Dämmung der Dachgeschossfußböden in insgesamt 75 Hauseingängen. Die Arbeiten sollen bis August abgeschlossen sein. „Durch die neue Dämmung geht fast keine Heizenergie mehr aus den oberen Wohnungen über die Decke verloren, so dass der Energiebedarf der Gebäude erheblich sinkt.“ erläutert Frau Susanne Schicke den Nutzen der Maßnahme. Weitere Sanierungen und Aufwertungen sollen in den nächsten Eigentümerversammlungen besprochen werden.

Mehr:
http://www.wohnpark-hagenwerder.de

Who is who

Interessenverein Hagenwerder e.V.
Der Interessenverein Hagenwerder e.V. ist ein Zusammenschluss von Immobilieneigentümern, Anwohnern und Gewerbetreibenden in Hagenwerder. Insgesamt 37 Mitglieder hat der Verein derzeit. Vorstandsvorsitzende ist Frau Elisabeth Barthel. Der Interessenverein trägt dazu bei, das Gemeinschaftsleben in Hagenwerder zu fördern, die Entwicklung des Wohnparks Hagenwerder voranzutreiben und die Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung im Sinne ihrer Mitglieder zu führen.

Treureal Property Management GmbH
Die Treureal Property Management GmbH ist eine der führenden Objekteverwaltungen für Wohn- und Gewerbeeigentum in Deutschland. Im Wohnpark Hagenwerder verwaltet das Unternehmen das Gemeinschaftseigentum von 14 Eigentümergemeinschaften. Frau Susanne Schicke ist verantwortlich für die Objekte am Standort Hagenwerder.

Hausverwaltung Markus Dobin
Die Hausverwaltung Markus Dobin ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkt in der Betreuung von Mietwohnobjekten in Ostsachsen. Im Auftrag eines Miteigentümers, der in den 14 Wohnungseigentümergemeinschaften überwiegend mehrheitlich vertreten ist, steht die Hausverwaltung den Mietern dieses Eigentümers als Ansprechpartner zur Verfügung.

Werbegemeinschaft „Wohnpark Görlitz-Hagenwerde“ e.V.
14 Wohnungseigentümergemeinschaften im Wohnpark Hagenwerder gründeten im Januar 2013 eine Werbegemeinschaft. Der Verein möchten durch öffentlich wirksame Maßnahmen den "Wohnpark Hagenwerder“ regional bekannter machen und die Arbeit ansässiger Vereine unterstützen.

Kommentare Lesermeinungen (2)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Private Flächen am See

Von Andreas Müller am 20.09.2013 - 10:04Uhr
Gerade bei den Bürgern für Görlitz besteht nach Aussage von Herrn Kück Einigkeit, das sich das Wohnen am See dem Tourismus unterzuordnen hat.

Dennoch wurden zwar nicht am Strand, aber in Ufernähe Flächen privatisiert, die zur Wohnbebauung freigegeben werden sollen (Terassen neben Klein Neundorf).

Der dazu nötige Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan liegt längst vor.

Was nun?

Berzdorfer See

Von Prof. Dr. Stosiek am 18.09.2013 - 16:21Uhr
Ich habe schon vor Wochen bei den "Bürgern" gegen den Verkauf von Grundstücken am See protestiert, bin also auf Ihrer Seite!!

Lieber Herr Stosiek,

im Namen vom Vereinsvorstand und der Fraktion möchte ich Ihnen folgendes zu Ihrem Anliegen übermitteln:

1. Zwischen allen Fraktionen im Stadtrat besteht Einigkeit, dass Grundstücke am See nicht bis zum Wasser verkauft werden. Ein öffentlicher Zugang zum See bleibt also von allen Seiten bestehen.

2. Für die wirtschaftliche Entwicklung am See sind Motorboote sehr wichtig, besonders um auch den Hafen wirtschaftlich zu betreiben. Der Motorengrad muss jedoch so sein, dass es zu keiner Lärm- oder Geruchsbelästigung im Erholungsgebiet kommt. Hier sind endgültige Entscheidungen noch nicht getroffen.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Hollain
Geschäftsstellenleiterin
Verein Bürger für Görlitz e.V.

Postanschrift:
Verein Bürger für Görlitz e.V.
c/o Anke Hollain
Auenweg 34f
02827 Görlitz
Tel. 03581- 42 10 85
Fax 03581-42 10 86


Von: Peter Stosiek [mailto:peter.stosiek@gmx.de]
Gesendet: Mittwoch, 19. Juni 2013 13:55
An: 'BfG Geschäftsstelle'
Betreff: Berzdorfer See

Liebe „Bürger“!

Ich wende mich heute als Ihr Freund und Sympathisant mit zwei Fragen hinsichtlich der Berzdorfer/Görlitzer Sees an Sie.

1. Ich habe Verwandte am Bodensee und habe lange Zeit am Schweriner See gelebt. Von daher weiss ich, dass unter den Bedingungen des real existierenden Kapitalismus ein einmal verkauftes Seegrundstück in alle Ewigkeit für die Allgemeinheit verloren ist. Am Bodensee kommen Sie als normaler Bürger kilometerweit nicht an das Ufer heran. In Schwerin hat man diesen Fehler nach der Wende weitgehend vermieden. Man sollte auch an unserem See außer ein paar Hotels/Pensionen und touristischer Architektur (Kinderspielzonen, Sportplätze, Aussichtspunkte etc.) kein Stück Land verkaufen.

2. Vom Schweriner See her weiß ich als Segler, welch ärgerlicher Störfaktor für die meisten Erholung Suchenden die Motorboote sind. Wenn in einigen Kilometern Entfernung so ein Flitzer startet, fallen Ihnen in Ihrer Segelboot-Kajüte Messer und Gabel aus der Hand. Ein einziges lautes Motorboot kann einen wunderschönen, stillen Sommerabend für 1000 Strandgäste verderben. In der Lübecker Bucht kämpft seit Jahren eine ganze Stadt gegen eine Handvoll Motorboot-Raser. Auch hier muss man sagen „wehret den Anfängen!“

Sind Sie im Stande und willens, diese Punkte zum Gegenstand Ihrer Politik zu machen??

Herzliche Grüsse PS

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  • Quelle: Jacqueline Masopust
  • Erstellt am 04.06.2013 - 16:07Uhr | Zuletzt geändert am 04.06.2013 - 16:07Uhr
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