Europa stärker im Blick
Dresden, 15. März 2006. Mit einer eigenen Abteilung für EU-Projekte schärft die landeseigene Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) ihr Profil im Dienst der sächsischen Wirtschaft.
Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH setzt weiteren Schwerpunkt
Eine neue Struktur der Wirtschaftsförderung Sachsen tritt am 15. März 2006 in Kraft. Die neue Abteilung "EU-Projekte" leitet der bisherige Abteilungsleiter Absatzförderung/Kooperationen, Klaus Stapf. Dessen Nachfolge wurde intern neu besetzt von Thomas Krüger aus der Abteilung Akquisition/Ansiedlung.
Die WFS hatte in den zurückliegenden Jahren im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIC bereits intensiv in EU-Projekten gearbeitet, ob als Lead-Partner wie bei den Projekten REVITAE und 3-CIP oder als Projektpartner bei DISTRICT. "Die Projektarbeit bietet Anknüpfungspunkte für Synergien mit unseren Kernaufgaben, der Unternehmens-Ansiedlung und der Absatzförderung und Kooperationsanbahnung. Diese möchten wir künftig im Interesse der sächsischen Unternehmen noch besser nutzen", begründet WFS-Geschäftsführer Markus Lötzsch die Abteilungsgründung. "Auch in Zusammenarbeit mit den anderen sächsischen Akteueren auf diesen Gebieten wollen wir uns enger verbinden."
Mit der Abteilung EU-Projekte verstärkt die WFS auch ihre Tätigkeit bei interregionalen Kooperationen. Im Focus stehen Wissens- und Technologietransfer, Cluster und Netzwerke in und zwischen den Regionen, Partnerschaften für gemeinsame, grenzüberschreitende Projekte sowie gemeinsame Konferenzen und Workshops für Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung. Dabei sorgt die WFS stets dafür, die Marktchancen für sächsische Unternehmen in den beteiligten Ländern zu verbessern.
Im Rahmen der bisherigen Projektarbeit intensivierte sich beispielsweise die Zusammenarbeit u.a. mit Partnern in der Steiermark und in Ungarn. Es werden gemeinsame Standortpräsentationen, Unternehmerreisen und Kooperationsveranstaltungen vorbereitet.
Wesentliche Gedanken des Mitte 2006 auslaufenden Drei-Länder-Projektes 3-CIP werden im Rahmen des von der WFS initiierten Gesprächskreises Wirtschaftförderung gemeinsam mit den ehemaligen und neuen Partnern in Brandenburg, Polen und Tschechien fortgeführt, mit dem Ziel, eine aufstrebende Wirtschaftsregion an der Grenze zwischen dem alten und dem neuen Europa zu etablieren.
WFS-Ansprechpartner EU-Projekte:
Klaus Stapf | Fon 0351 - 21 38-111 | eMail klaus.stapf@wfs.saxony.de
Mehr zu EU-Projekten mit WFS-Beteiligung:
REVITAE: www.revitae.net | 3-cip: www.3-cip.com | i2: www.coregio.net | District: www.rfo-district.com
Update:
Wie der Görlitzer Anzeiger am 17. Dezember 2021 meldet, bleiben noch immer viele Geschäftsmöglichkeiten ungenutzt.


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- Quelle: /WFS /red
- Erstellt am 15.03.2006 - 14:14Uhr | Zuletzt geändert am 17.12.2021 - 20:28Uhr
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