Abernflaute
Dresden, 26. Oktober 2006. Die Kartoffelernte 2006 ist in Sachsen weitestgehend abgeschlossen. Wie das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium mitteilte, fällt sie in diesem Jahr geringer aus als im Vorjahr.
Niedrigere Erträge, aber gute Qualität bei der Kartoffelernte
Der Durchschnittsertrag liegt bei 320 dt/ha und damit 45 dt/ha unter dem durchschnittlichen Ertrag der letzten sechs Jahre. Insgesamt wurden mehr als 230.000 t von 7.269 ha Fläche geerntet.
Grund für die Ausfälle ist die enorme Trockenheit im Frühsommer. Die Niederschläge im August haben für einen höheren Ertrag der Spätsorten gesorgt. Insgesamt fallen die Kartoffeln zwar kleiner aus, dafür sind die Landwirte mit ihrer Qualität und den erzielten Preisen im Großen und Ganzen zufrieden.
In Sachsen werden über 20 Kartoffelsorten verschiedener Reifegruppen und Kocheigenschaften angebaut. Besonders beliebt sind bei den Sachsen die festkochende Prinzess und die vorwiegend festkochenden Sorten Marabell, Milva und Gala. Unter den mehligkochenden Kartoffeln wird die Sorte Afra bevorzugt.
Rund 19.000 Tonnen wurden 2005 unter dem Qualitätsprogramm „Erdäpfel – Kartoffeln aus Sachsen“ vermarktet. Das ist rund ein Drittel mehr als noch vor vier Jahren. Diese Kartoffeln kommen aus dem so genannten integrierten Anbau mit kontrolliertem Dünger- und Pflanzenschutzmitteleinsatz.



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- Quelle: /SMUL061026
- Erstellt am 26.10.2006 - 14:52Uhr | Zuletzt geändert am 24.09.2022 - 22:41Uhr
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