Uferstützmauer in Görlitz soll bald saniert werden

Görlitz. Durch die Görlitzer Gassen zieht ein Wiehern - es ist der Amtsschimmel, geritten von der "Ständigen Deutsch-Polnischen Grenzkommission". Diese - wohlgemerkt ständige Einrichtung - hat nun, fast zweieinhalb Jahre nach dem Augusthochwasser von 2010, nach einer Tagung ihr Einvernehmen zu den noch unter Oberbürgermeister Joachim Paulick geplanten Baumaßnahmen an der Uferstützmauer am Görlitzer Neißeufer zwischen Altstadtbrücke und ehemaligem Kondensatorenwerk mitgeteilt. Einzige erteilte Auflage ist (Kapriole des Amtsschimmels!) die "sichere Entfernung und Einlagerung sowie die nach Beendigung der Arbeiten erneute Einbringung der deutschen Grenzmarkierungssäule" durch die Bauausführenden - falls dies während der Bauarbeiten notwendig sein sollte.

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Verzögerungen wegen Formalie

Der Stadt Görlitz ist für die schleppende Bearbeitung kein Vorwurf zu machen: Für die Sanierung der beschädigten Uferstützmauer wurden durch die Stadtverwaltung im Jahr 2011 Fördermittel beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt. Allerdings konnte dieser Fördermittelantrag noch nicht bearbeitet werden, weil die jetzt vorliegende Einvernehmensmitteilung der Grenzkommission fehlte.

Nun sind alle formalen Voraussetzungen gegeben. Sobald die Fördermittelzusage vorliegt - die wird zum Beginn des Jahres 2013 erwartet - können die Baumaßnahmen ausgeführt werden.

Hoffen wir, dass die Uferpromenade bis dahin nicht weggespült ist,

meint Ihr Fritz R. Stänker


Erfahren Sie Hintergründe im Görlitzer Anzeiger vom 7. Mai 2011:
Uferpromenade Görlitz weiter gesperrt

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  • Quelle: red | Fritz Rudolph Stänker | Foto: Sachgebiet Stadtgrün
  • Erstellt am 22.12.2012 - 00:38Uhr | Zuletzt geändert am 22.12.2012 - 00:53Uhr
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