Stromanschluss mit gesteuerter Durchörterung
Görlitz-Zgorzelec. Mit besonderer Technik haben die Stadtwerke Görlitz AG (SWG) am 14. Februar 2008 einen komplexen Stromanschluss in der Paul-Mühsam-Straße hergestellt. Von der Dittersbacher Tiefbaufirma Pradel wurde eine ferngesteuerte Rakete für die Durchörterung eingesetzt, durch die das neue Anschlusskabel gezogen wurde. „Nach sorgfältiger Vorbereitung und technischer Planung bohrte sich die Rakete auf den Zentimeter genau durch das Erdreich und durchdrang den Boden auf einer Länge von rund 100 Metern unterhalb einer Betonfläche“, beschreibt Fred Schwarz, Gruppenleiter Netzanschluss bei den SWG, den technisch anspruchsvollen Vorgang.
Stadtwerke mit neuer Umspannstation
„Diese Methode erleichterte die Tiefbauarbeiten wesentlich. Dadurch konnten wir innerhalb einer Woche den neuen Stromanschluss für das Görlitzer Betonmischwerk, das sich auf dem ehemaligen Kraftverkehrsgelände in der Paul-Mühsam-Straße ansiedeln will, und eine zusätzliche neue Umspannstation errichten. Sie ist aufgrund des angemeldeten Strombedarfs notwendig“, erklärte Schwarz.
Die neue 3,2 Tonnen schwere Umspannstation besteht aus einer eingebauten Mittelspannungs- und Niederspannungsschaltanlage sowie einem Transformator mit einer Nennleistung von 400 Kilovoltampere. Das Görlitzer Betonmischwerk mit seinen drei großen Zementsilos, das bisher im Kieswerk Ludwigsdorf angesiedelt ist, wird von der Firma TBR Transportbeton Oberlausitz komplett umgesetzt. Am neuen Standort soll die Anlage bereits im April in Betrieb gehen.


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- Quelle: /red
- Erstellt am 21.02.2008 - 00:36Uhr | Zuletzt geändert am 21.02.2008 - 00:47Uhr
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