Kommt jetzt die Coronakratie?
Görlitz, 19. November 2020. In vielen Betreiben geht es während der Corona-Pandemie auf und ab: Umsatzeinbrüche oder auch der Gutscheinverkauf, dem zunächst keine Kosten gegenüberstehen, sorgen in den betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) für Turbulenzen. Bewegen sich jedoch betriebliche Kennziffern außerhalb eines gewissen Normkorridors, kann das auch ein paar Jahre später etwa bei Betriebsprüfungen auffallen.
Muster-Corona-Dokumentation könnte hilfreich werden
Vor diesem Hintergrund rät der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), vorsorglich eine "Corona-Dokumentation" zu führen. Das ist keineswegs vorgeschrieben, hilft aber dem Unternehmer, ggf. nach Jahren auskunftsfähig zu sein und dadurch vielleicht Schätzungen zu vemeiden.
Da rein vorsorglich empfohlen unterliegen der Aufbau und die Inhalte einer solchen freiwillig geführten "Corona-Dokumentation" keinerlei Vorgaben. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat auf seiner Webseite eine "Muster-Corona-Dokumentation" zum Download bereitgestellt, verweist aber darauf, dass dieses Muster keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und ggf. durch den ZDH aktualisiert wird, es sei "als Orientierungshilfe für die Betriebe zu verstehen und muss an die individuellen Verhältnisse des Betriebs angepasst werden".
Insgesamt ist der Webauftritt des ZDH für Unternehmer nicht nur im Handwerk äußerst informativ. So findet sich hier beispielsweise auch ein 14-seitige(!) Dokumentation zur steuerlichen Behandlung von Gutscheinen.



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- Quelle: red | Foto: © Zittauer Anzeiger
- Erstellt am 19.11.2020 - 12:35Uhr | Zuletzt geändert am 19.11.2020 - 13:05Uhr
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