"Autoland Sachsen" erinnert an Silberpfeil
Frankfurt am Main. Zur 62. Internationalen Automobilausstellung IAA vom 13. bis 23. September in Franbkfurt am Main ist das "Autoland Sachsen" an Stand E13, Halle 4.1, wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Er wird von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, der IHK Südwestsachsen und der Automobilzulieferer-Verbundinitiative Sachsen AMZ betreut. Am Stand machen die Hochschule mit ihrem Ausbildungsangebot sowie fünf Zulieferer und Dienstleister auf sich aufmerksam.
Bautzner und Dresdner Zulieferer sind die Vertreter aus Ostsachsen
Ein fahrtüchtiger, regelkonformer Rennwagen der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) ist der Hingucker am Stand des "Autolandes Sachsen" auf der IAA in Frankfurt/Main. Das WHZ Racing Team war damit Teilnehmer am internationalen Formula Student Wettbewerb im August 2007. Im Design erinnert das Rennauto an die legendären Silberpfeile der Autounion. Deren Wiege, zurückgehend auf Horch und Audi, stand schließlich vor mehr als 100 Jahren ebenfalls in Zwickau.
Innerhalb eines Jahres hat ein Team aus Studenten und Technikern des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik an der WHZ den Rennwagen konzipiert und gebaut. Konzeption, Konstruktion und Bau forderten von den Studenten alle theoretischen Kenntnisse des Studiums ab, daneben fielen Studien- und Diplomarbeiten ab. Angetrieben wird der Wagen mit der Typenbezeichnung FP 107 von einem Einzylinder-Motor mit Einspritzanlage. Ausgerüstet mit einem kompakten Kühlsystem und einem kurzen Antriebsstrang zeigt sich der Renner bei geringem Radstand als kleines, agiles und sehr dynamisches Fahrzeug. Den ersten Praxistest durchlief der FP 107 in der zweiten Augustwoche 2007 auf dem Hockenheimring im Rahmen des internationalen Wettbewerbs "Formula Student"-Konstruktionswettbewerb für Studenten. Mittlerweile bestehen Pläne für ein Nachfolgerfahrzeug mit der Typenbezeichnung FP 208.
Ein besonderes Angebot gibt es am Freitag, 14. September, 11 Uhr, am Stand von "Autoland Sachsen." Dr. Helmut Becker, früher Chefvolkswirt bei BMW und heute Leiter des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München, stellt sein jüngstes Buch vor: "Ausgebremst - wie die Autoindustrie Deutschland in die Krise fährt."
Folgende Firmen präsentieren sich am Stand:
Elektromechanische und elektronische Schalter und Systeme für den Fahrzeuginnenraum entwickelt und produziert EAO aus Auerbach. So wird die elektronische Parkbremse im VW-Passat und das Bedienmodul in der Mittelkonsole des neuen Audi TT von EAO "beschaltet".
Als Systemdienstleister für die europäische Automobilindustrie empfiehlt sich das 1992 gegründete Dienstleistungsunternehmen Ingenieurgesellschaft für allgemeine Maschinentechnik mbH IAMT in Zwickau. 110 Mitarbeiter erbringen in Weischlitz, Berlin, Breslau (Wroclaw) und München Entwicklungsleistungen für die deutsche und europäische Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie.
Ein Kompetenzzentrum für Aluminiumkomponenten ist die Plauen Automobile Technology GmbH (PAT). Ihre Kernkompetenzen liegen in der hochgenauen und flexiblen Serienfertigung von Leichtmetalldruckgussbauteilen.
Aluminium-Druckguss für sensible Einsatzbereiche entwickelt, produziert und vertreibt BDC die Bautzener Die Casting GmbH. Kunden sind Automobilhersteller, deren Zulieferer und Konsumgüterhersteller im gesamten europäischen Raum.
Die Sportwagenstudie HySPEED, einen hybridgetriebenen Sportwagen in Leichtbauweise präsentiert Wolfram Design aus Dresden.
Das heutige "Autoland Sachsen" entstand dank früher Investitionen von Volkswagen in Mosel und Chemnitz zu Beginn der 90er Jahre, der Übernahme eines Werkes durch den Bushersteller Neoplan in Plauen und den jüngeren Investitionen von Porsche und BMW in Leipzig sowie der Volkswagen-Manufaktur für den Phaeton in Dresden. Bei diesen Werken und in 750 Unternehmen der sächsischen Zulieferindustrie, bei Ausrüstern und Dienstleistern sind heute 70.000 Menschen beschäftigt. Drei Universitäten und fünf technische Fachhochschulen bilden zurzeit mehr als 3.500 Studenten in verschiedenen Berufen der Fahrzeugtechnik aus. In Fraunhofer-, Leibniz-, Max-Planck- und weiteren Forschungsinstituten existieren mehr als 50 Einrichtungen, die in Sachsen an Forschungsthemen rund um das Automobil arbeiten.
Hingehen!
"Autoland Sachsen" auf der IAA 2007,
Frankfurt am Main,
Stand E13, Halle 4.1


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- Quelle: /red
- Erstellt am 30.08.2007 - 00:04Uhr | Zuletzt geändert am 30.08.2007 - 00:04Uhr
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