Ein perfekter Sturm zieht auf für die Autokonzerne in Deutschland

Bild zu Ein perfekter Sturm zieht auf für die Autokonzerne in DeutschlandGörlitz, 20. März 2019. In der Oberlausitz, beispielsweise in Zittau, Oberseifersdorf und Eibau, finden sich Automotive-Zulieferer, die für Industriearbeitsplätze und Jobs bei Zulieferern und Dienstleistern stehen. Da ist es nicht egal, wie es in der Automobilwirtschaft insgesamt läuft, denn die großen Autokonzerne Mercedes, BMW, Audi und VW bilden ein wichtiges Kernstück der deutschen Wirtschaft. Von ihnen sind unzählige Arbeitsplätze und ein großer Teil der deutschen Exporte abhängig. Weltweit genießen deutsche Autos einen guten Ruf. Jedoch ist dieser in letzter Zeit immer häufiger durch Skandale beeinträchtigt worden. Aus diesem und einigen anderen Gründen durchlebt die deutsche Autoindustrie derzeit eine schwierige Zeit. Dieser Artikel erklärt, wie es genau im Moment um diesen wichtigen Wirtschaftszweig steht und wie man effektiv in diesen investieren kann.
Symbolfoto oben: Autoteile aus der Oberlausitz finden sich sogar in Luxusautos wieder

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Die deutsche Autoindustrie aktuell

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Eins scheint sicher: Die Zukunft fährt elektrisch – ob nun mit Batterie oder Brennstoffzelle

Über Jahre hinweg hat die starke deutsche Autoindustrie zur wirtschaftlichen Stabilität in der Bundesrepublik beigetragen. In letzter Zeit hat sie jedoch immer häufiger mit Problemen zu kämpfen. Angefangen hat dies mit dem Dieselskandal, der dem Ruf deutscher Autos besonders im Ausland sehr geschädigt hat. Die Konzerne haben sich zwar wieder aufgerappelt, aber im vergangenen Jahr ist nach und nach der perfekte Sturm aufgezogen. Eine Kombination aus der erlahmenden chinesischen Wirtschaft, die Möglichkeit eines ungeordneten Brexits sowie mögliche Strafzölle der USA haben die Autoindustrie mit großen Problemen konfrontiert und für viel Unsicherheit gesorgt. Durch die geschwächte Autobranche hat Deutschland Ende 2018 fast eine Rezession durchlaufen. Aufgrund eines schnellen Umdenkens sind Daimler, BMW, VW und Co jedoch wieder auf einem guten Kurs. Fast alle Autohersteller haben angekündigt, sich mehr auf E-Mobilität und autonomes Fahren zu konzentrieren, um weiterhin Vorreiter in der weltweiten Autoentwicklung zu sein. Hierzu wurden zum Teil sogar Partnerschaften zwischen den rivalisierenden Konzernen beschlossen. Auch wenn man sich unsicher ist, wie schnell sich die deutsche Autoindustrie erholen wird, sind viele Experten mittel- und langfristig optimistisch.

Der Kauf eines Neuwagens

Jedes Kahr bieten die deutschen Autohersteller neue Modelle ihrer Fahrzeuge an. Wer demnächst ein neues Auto kaufen möchte, sollte ernsthaft über Hyprid- oder Elektromodelle nachdenken, um einen ähnlichen Wertverlust wie bei den Diesel-Modellen zu vermeiden. Doch die Auswahl der Modelle ist oft riesig. Aus diesem Grund sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und unterschiedliche Modelle und deren Preise genau vergleichen. Oft hilft auch ein Gespräch mit einem Fachverkäufer. Da besonders neue Autos oft teurer sind, muss auch über die richtige Finanzierung nachgedacht werden. Ist das nötige Eigenkapital nicht vorhanden, kann man einen Kredit aufnehmen. Smava Kredit Erfahrungen sowie die Leistungen anderer Anbieter können online verglichen werden.

In deutsche Autokonzerne investieren

Für Investoren kann sich ein Investment in die deutsche Autobranche sehr lohnen. Besonders, da viele Experten bei einer schnellen Entwicklung der E-Mobilität und des autonomen Fahrens auf regelmäßige Durchbrüche hoffen. Die Autobranche durchläuft derzeit eine der größten Veränderungen seit ihrem Bestehen. Können sich die deutschen Autokonzerne hier behaupten, kann mit hohen Gewinnen und Renditen gerechnet werden. Wertpapiere diverser Autohersteller kann man mithilfe eines Börsenmaklers kaufen. Man sollte jedoch darauf achten, sein Portfolio zu diversifizieren, um das Risiko zu verteilen.

Alles in allem ist die deutsche Autoindustrie ein essenzieller Teil der Wirtschaft und hat in letzter Zeit mit einigen Problemen zu kämpfen gehabt. Viele Experten sind jedoch optimistisch, dass Deutschland auch in Zukunft Vorreiter in dieser Branche bleiben wird. Wer an einem Investment in die deutschen Autokonzerne interessiert ist, für den könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein. Jedoch sollte man sich zuvor gut informieren und die Risiken abwägen. Dass die Automobilindustrie auch in der Oberlausitz für die Wirtschaftsstruktur wichtig ist, hat die Sanierung eines Zittauer Zulieferers gezeigt.

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  • Quelle: red | Foto Pkw: khykhan10 / 현영 곽 (Hyun Young Kwak), Foto Ladestecker: anaterate / Wolfgang Eckert, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 20.03.2019 - 16:45Uhr | Zuletzt geändert am 20.03.2019 - 17:15Uhr
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