Die Russen kommen!
Sachsen. Die Automobilbauer aus Sachsen und der russischen Wolgaregion Nizhny Novgorod rücken näher zueinander.
Russische Automobilzulieferer in Sachsen
Vor dem Automobilforum am 19. Mai in Nishni Nowgorod haben sich in dieser Woche Vertreter von 18 Firmen, u.a. von GAZ, dem Produzenten von Wolga, Gazelle und Valdei, in Sachsen umgeschaut. Zum Programm gehörten sowohl die neuesten Modelle auf der Internationalen Automobilausstellung AMI als auch die sächsische Automobilgeschichte im Horchmuseum Zwickau.
Kernpunkt der Reise war jedoch das Treffen mit mehr als 30 sächsischen Unternehmen aus dem Maschinen- und Automobilbau. "Das Interesse ist auf beiden Seiten sehr groß", so Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) nach dem Gespräch mit dem Minister für Investitionspolitik des Nizhny Novgoroder Oblast Sergey Kryssov, der die russische Delegation leitet. Es gebe bereits eine Reihe von konkreten Kooperationswünschen.
Das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit will die Kooperation aktiv unterstützen und eine Arbeitsgruppe einrichten, die künftig die Zusammenarbeit im Kfz-Bereich koordinieren wird. Minister Jurk gibt sich zuversichtlich zuversichtlich, dass eine bevorstehende Reise nach Russland für die sächsischen Unternehmen erfolgreich sein wird. Nizhny Novgorod hat wie Sachsen eine große Tradition im Automobilbau und ist darüber hinaus ein strategisch günstiger Standort für die Belieferung sowohl der großen russischen Automobilhersteller als auch der sich in zunehmendem Maße ansiedelnden ausländischen Produzenten.
Bereits jetzt haben sich mehr als 20 sächsische Zulieferfirmen angemeldet, die Minister Jurk nach Nizhny Novgorod begleiten werden.
Anmeldung für interessierte Zulieferer:
Wirtschaftsförderung Sachsen, Steffen Barth, Tel. 0351 - 2 13 91 37,
eMail: steffen.bart@wfs.saxony.de


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- Quelle: /SMWA /Foto: BeierMedia.de
- Erstellt am 07.04.2006 - 07:45Uhr | Zuletzt geändert am 07.04.2006 - 08:57Uhr
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