Oberlausitzer Wirtschaftsförderer haben gemeinsame Themen
Görlitz, 13. Juli 2018. Erstmals kamen Wirtschaftsförderer aus den Landkreisen Görlitz und Bautzen in dieser Woche zusammen, um miteinander über Themen wie die Umwandlung von Brachflächen in Gewerbeflächen, die Anpassung von Förderrichtlinien, die Fachkräftegewinnung, die Zukunft des Handels und den Breitbandausbau zu reden. Eingeladen zu dieser höchst überfälligen Veranstaltung hatte als Wirtschaftsfördergesellschaft der Stadt Görlitz die Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ).
Konstruktive Tagung schafft Basis für künftige Zusammenarbeit
Und siehe, sie kamen nach Görlitz: Mitarbeiter des Bautzener und des Görlitzer Landratsamtes, Leute aus Wirtschaftsfördergesellschaften von Kamenz bis Radeberg und von Weißwasser bis Zittau. Auch die Hochschule Zittau/Görlitz und die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien (MGO) beteiligten sich.
Nach dem treffen lobte die EGZ-Geschäftsführerin Andrea Behr: "Der Austausch von Erfahrungen und Know-How zu genau diesen Themen, die uns in der Wirtschaftsregion Oberlausitz alle betreffen, war wirklich konstruktiv." Es sei wichtig, miteinander im Gespräch zu sein und "voneinander zu lernen, damit wir unsere Aufgaben noch konzentrierter angehen und vorantreiben können."
"Dass wir künftig noch stärker mit einer kraftvollen Stimme für die Region sprechen können, dafür war das Treffen eine sehr bereichernde Runde“, schätzte Marco Wagner, Referent für Wirtschaft in Radeberg, ein. Beispielsweise sei konkret besprochen worden, wie man die unterschiedlichen Jobbörsen-Angebote für Rückkehrer in der Region besser bündeln kann.
Gloria Heymann, Amtsleiterin für Wirtschaft, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit in Zittau, merkte an, dass das Treffen zum Beispiel auch gut genutzt wurde, um sich zum gemeinsamen Projekt "Spätschicht" im Landkreis Görlitz abzustimmen. zur "Spätschicht" werden am 2. November 2018 vielerorts Unternehmen ihre Betriebstore öffnen.
Für die weitere Zusammenarbeit unter den Wirtschaftsförderern der Oberlausitz sollen in Ergänzung zu den Abstimmungen auf Landkreis- und sächsischer Ebene auch zukünftig gemeinsame Treffen mit Vertretern aus den beiden Landkreisen Görlitz und Bautzen stattfinden.
Rückblende ins Jahr 2013:
Handlungsschwerpunkte der Landkreise Görlitz und Bautzen für die Strategie der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa
Vorblende ins Jahr 2019:
Görlitz, die Wirtschaft und das Leben



-
Wohnungsbau im Kreis Görlitz: IG BAU fordert Impulse aus Berlin
Görlitz, 21. März 2025. Im Landkreis Görlitz gibt es rund 68.400 Wohnhäuser...
-
GmbH-Krisen meistern – Mit frühzeitiger Liquiditätsplanung und strategischem Handeln Insolvenz abwenden
Görlitz, 19. März 2025. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gilt in Deutschland...
-
Kochwettbewerb in Görlitz: Die besten Lehrlinge ausgezeichnet
Görlitz, 13. März 2025. Der diesjährige Oberlausitz Pokal der Kochlehrlinge wurde am ...
-
MediaKom siedelt sich in Görlitz an – 190 Arbeitsplätze geplant
Görlitz, 28. Februar 2025. Die MediaKom GmbH, ein Dienstleistungspartner des deutschen Gesundhe...
-
Maler und Lackierer im Kreis Görlitz: IG BAU fordert höhere Löhne
Görlitz, 19. Februar 2025. Die Löhne der Maler und Lackierer im Kreis Görlitz sorgen ...
- Quelle: red | Foto: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 12.07.2018 - 23:11Uhr | Zuletzt geändert am 10.12.2021 - 18:29Uhr
Seite drucken