Görlitzer Wirtschaft setzt auf digitale Unterstützung
Görlitz, 7. März 2018. Görlitz blickt zuversichtlich in die wirtschaftliche Zukunft. Grund dafür sind digitale Lösungen, die in allen Branchen strategischen Mehrwert liefern. Aufstrebende Regionen profitieren davon umso mehr.
Abbildung: Datenanalyse heute: BI-Software als starker Helfer
Business Intelligence rückt vor – Görlitz macht mit
Die Görlitzer Wirtschaft wird bundesweit mit zwei prominenten Namen assoziiert: Siemens und Bombardier. Beide Unternehmen gehören zu den größten deutschen Unternehmen, verzeichnen dementsprechend viele Arbeitsplätze und speziell Siemens genießt weltweit den Ruf als technologischer Innovator. Globale Prestigeobjekte wie der Transrapid trugen dazu bei, dieses Image zu festigen, auch wenn das Projekt letzten Endes scheiterte.
Vor diesem Hintergrund überrascht es jedenfalls nicht, dass Görlitz die Zukunft proaktiv angeht und offen für neue Lösungen ist. Bestes Beispiel dafür ist der Projektstart der Zukunftswerkstatt Lausitz, der im Dezember 2017 offiziell eingeläutet wurde. Die Nachricht dabei ist unmissverständlich: Im Windschatten der beiden Großunternehmen, deren Zukunft in der Region ohnehin ungewiss ist, sollen auch kleine und mittelständische Betriebe den Schritt in die digitale Zukunft schaffen.
Die Werkzeuge dafür sind bereits heute vorhanden. So greifen mehr und mehr Unternehmen auf sogenannte Business Analytics Tools zurück: Unter dem Schlagwort Business Intelligence (BI) finden sich zahlreiche Lösungen, mit denen die Datenverarbeitung auf ein neues Niveau gebracht wird. Was kompliziert klingt, wird durch einen einfachen Vergleich direkt verständlicher: Business Intelligence setzt an den Grenzen von Excel an. Das Office-Programm wird seit Jahrzehnten im Berufsalltag für Dinge wie die Erstellung von Reports, Auswertungen und Statistiken benutzt; BI-Tools machen dasselbe, bloß besser.
Daten als Hauptdarsteller der kommenden Wirtschaftswelt
Im Mittelpunkt steht dabei die Qualität der Daten. Jeder Datensatz ist schließlich nur so viel wert, wie es die Auswertung zulässt. BI-Tools vereinen eine bessere Übersicht, zeigen logische Zusammenhänge auf und verfügen über hochwertige Prüffunktionen. Auf Basis dieser Features lässt sich eine deutlich bessere strategische Planung umsetzen – Unternehmen, die sich an KPIs orientieren, bekommen den Mehrwert der Software direkt geliefert.Dank intuitiver Benutzeroberflächen ist die Einarbeitung nicht zu kompliziert. Auch das ist ein zentraler Punkt, da es sich gerade kleine Betriebe nicht leisten können, für diesen Zweck eigene IT-Experten zu beschäftigen. Das vorhandene Personal muss mit den Tools zurechtkommen und sie im Arbeitsalltag verwenden können: So war es bereits mit Excel, das bis heute viele Aufgaben übernimmt, auch ERP-Programme von SAP und Oracle waren nach kurzer Zeit kein Buch mit sieben Siegeln mehr. BI-Tools werden dieselbe Richtung einschlagen und sowohl Familienbetriebe als auch Startups bereichern; sie treten den Beweis an, dass nicht nur digitale Riesen wie Google oder Facebook aus Daten Kapital schlagen können.



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- Quelle: red | Foto am Bildschirm: © istock.com/g-stockstudio, Foto mit Diagrammen: Luka / Goumbik, Pixabay, Lizenz CC0 Public Domain
- Erstellt am 07.03.2018 - 17:17Uhr | Zuletzt geändert am 07.03.2018 - 17:58Uhr
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