Wirtschaftsdelegation in Russland

Dresden | Moskau | Kaluga | Tatarstan. Eine 67-köpfige Delegation ist unter Führung von Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk am 28. Mai 2007 in die russische Hauptstadt geflogen. Bis zum 2. Juni sollen zahlreiche Termine wahrgenommen werden. Jurk wird von rund 40 Unternehmern und Wirtschaftsvertretern begleitet, darunter der Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen, Hartmut Bunsen, der Präsident der IHK zu Leipzig, Wolfgang Topf, und der Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, Detlef Hamann. Zur Delegation gehören ebenfalls die Landtagsabgeordnete Simone Raatz, die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und der Landrat des Landkreises Bautzen, Michael Harig.

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Mit der dritten Russland-Reise des Staatsministers sollen die wirtschaftlichen Kontakte im Bereich der Automobilzulieferindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Bahntechnik, der Erdöl verarbeitenden Industrie sowie der Umwelttechnologie weiter ausgebaut werden.

"Russland gehört neben China und Indien zu den größten Wachstumsmärkten weltweit. Vor allem für die sächsischen Automobilzulieferer und Maschinenbauunternehmen bieten sich hier erhebliche Absatz- und Investitionspotentiale. Dazu brauchen sie in Russland eine kontinuierliche politische Unterstützung. Die Reisen nach Russland gehören deshalb zum festen Bestandteil der sächsischen Außenwirtschaftspolitik", äußerte sich Jurk zum Hintergrund der Reise.

Am Dienstag, dem 29. Mai 2007 wird Jurk in Moskau gemeinsam mit russischen Regierungsvertretern die internationale Maschinenbaumesse "Maschex" eröffnen und die sächsischen Aussteller besuchen. Am Nachmittag steht der Besuch des Moskauer Verbindungsbüros der sächsischen Wirtschaft auf dem Programm, das während der Russland-Reise von Ministerpräsident Milbradt und Wirtschaftminister Jurk im Mai vergangenen Jahres eröffnet wurde. Jurk wird aus diesem Anlass in einem Pressegespräch Bilanz ziehen, die derzeitigen Aktivitäten darstellen und die außenwirtschaftlichen Ziele Sachsens in Russland erläutern.

Die nächste Station führt die Delegation am 30. Mai 2007 in die rund 160 Kilometer südwestlich von Moskau gelegene Region Kaluga. Erst im Dezember letzten Jahres hat Jurk in Dresden mit seinem Amtskollegen eine Vereinbarung über die wirtschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Hinblick auf die Ansiedlung von VW in Kaluga gibt es in dieser Region gute Anknüpfungspunkte für Zulieferer aus dem Freistaat. Als ein Zentrum der russischen Bahnindustrie bietet Kaluga außerdem sächsischen Betrieben dieser Branche gute Perspektiven. Jurk wird mit Gouverneur Anatolij Artamonov über die Entwicklung der noch jungen Beziehungen sprechen und mit ihm gemeinsam eine Kooperationsbörse eröffnen.

Die letzte Station der Reise ist die Republik Tatarstan, die zum Wolgagebiet gehört. Dort stehen am Donnerstag, dem 31. Mai 2007, in der Hauptstadt Kazan politische Gespräche und ein Kooperationsforum im Mittelpunkt des Besuchprogramms. Jurk wird mit dem tatarischen Präsidenten Mintimer Shaymiev und weiteren Regierungsmitgliedern zusammen treffen. Den Abschluss der Reise bilden am darauf folgenden Freitag, dem 1. Juni 2007, Besuche und Unternehmergespräche bei dem LKW-Hersteller Kamaz und bei dem größten petrochemischen Unternehmen Tatarstans, Nishnekamskneftechim.

Mehr:
http://www.invest-in-saxony.de/russlandreise

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 28.05.2007 - 23:03Uhr | Zuletzt geändert am 28.05.2007 - 23:03Uhr
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