Verbrauchertipps – Weihnachtsshopping ohne Stress
Görlitz, 20. Oktober 2015. Der Sommer ist endgültig vorbei, das verraten farbenfrohe Blätter und graue Tage. Kaum haben wir uns daran gewöhnt, liegen auch schon die ersten Werbemittel für Weihnachtsschmuck und Tannengrün im Briefkasten und in den Supermärkten lauern Schokoladenmänner und Christstollen. Alles zu früh oder nur gut vorgeplant? Ehe wir uns versehen, steht der Advent bevor und das große Shoppingfieber bricht aus. Wie man trotz des Trubels ohne Stress durch die Feiertage kommt, verrät dieser Verbrauchertipp des Görlitzer Anzeigers.
Abbildung oben: Der obere Teil der Berliner Straße in Görlitz liegt - trotz Illumination - auch zur Weihnachtszeit noch immer im Dornröschenschlaf.
Der frühe Vogel?
Dieses Bild ist auch in Görlitz nicht unbekannt: Wenn die ersten Adventssonntage vergangenen sind, dann wird es plötzlich hektisch in der Straßburg-Passage oder rund um das City Center Frauentor. Hektik, Gedrängel und lange Schlangen – ein entspannter Weihnachtsbummel sieht anders aus und doch wird es wohl auch in diesem Jahr das gleiche Bild geben. Hilft der gute Vorsatz, im nächsten Jahr die Geschenke rechtzeitig einzukaufen, wirklich? Sollte man schon im Oktober oder November Ausschau halten? Zum einen ja, zum anderen nein.
Für den, der keinen Stress haben will, lohnt es sich auf jeden Fall, bereits im Oktober alle Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Passende Produkte und Geschenkideen vom Feinsten liegen bereits jetzt in der Auslage oder können online bestellt werden. So bleibt genug Zeit, sich ein passendes Geschenk zu überlegen, einzukaufen, zu begutachten, eventuell umzutauschen und schließlich einzupacken – in aller Ruhe und ohne Hektik. Wer allerdings auf große Schnäppchen hofft, der muss sich gedulden. Zwar gibt es bereits im Herbst weihnachtliche Produkte, doch die großen Weihnachtsangebote kommen frühestens im November, eher sogar erst im Dezember.
Kleine Geschäfte oder große Center?
Die kleinen Läden und Geschäfte haben den Vorteil, dass sie sehr individuelle und persönliche Geschenke bieten, die es eben nicht überall zu kaufen gibt. Hier finden wir das Besondere, das Einzigartige und am ehesten genau das, was sich der Beschenkte wünscht. Außerdem ist es in diesen Läden nicht so voll und man kann in Ruhe stöbern. Der Nachteil ist, dass die Geschäfte in der Regel nicht alle an einem Fleck versammelt, sondern weit gestreut sind. Somit wird der Aufwand wieder deutlich größer.
Anders sieht es da bei den großen Shoppingcentern aus, in denen alle Läden und Marken auf kleinster Fläche beisammen sind. Doch hier ist auch der Run auf die Geschenke am größten. Lange Wartezeiten und mehr Stress sind vorprogrammiert.
Einfach online Weihnachtsshoppen?
Wer es sich leicht machen will, geht einfach online einkaufen? In der Theorie stimmt das. Wir wählen bei großen Online-Versandhäusern unsere Produkte aus, füllen unseren virtuellen Warenkorb und schon wenige Tage später bringt der Postbote alles bis an die Haustür – auf Wunsch sogar weihnachtlich verpackt. Die digitale Welt macht es möglich.
Viele vergessen dabei jedoch, dass auch hinter der virtuellen Fassade nur Menschen stecken. All die Pakete müssen gepackt, sortiert und verschickt werden. Was dabei in der Weihnachtszeit passieren kann, erlebten wir bereits 2014 am Beispiel Amazon. Das Unternehmen war derart überlastet, dass viele Bestellungen gar nicht bearbeitet werden konnten und sicher sind einige Wunschgeschenke nicht pünktlich unter dem Weihnachtsbaum gelandet.
Somit gilt auch in der virtuellen Welt, je früher desto besser. Im Oktober ist das Weihnachtsgeschäft noch bescheiden, die Versandhäuser kommen gut hinterher. Außerdem sollten Verbraucher neben den großen Platzhirschen wie Amazon auch kleinere Versandmöglichkeiten wie JAGO24 im Auge behalten. Auch diese Anbieter sind ideal auf den Weihnachtsansturm vorbereitet und haben eine breite Angebotspalette für jeden Weihnachtswunsch.



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- Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 20.10.2015 - 17:39Uhr | Zuletzt geändert am 20.10.2015 - 18:12Uhr
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