Görlitz erhält 135.000 Euro für den Abriss

Görlitz, 10. Mai 2014. Hinter den Häusern in der Brautwiesenstraße 17 und 18 stehen zwei Lagergebäude - leer seit 1990. Damit die Vorderhäuser saniert und vermarktet werden können, müssen sie nun weichen. Der Freistaat Sachsen schießt aus EU-Mitteln 135.000 Euro zu.

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Wohnumfeld soll aufgewertet werden

Mit dem Zuwendungsbescheid im Gepäck hatet sich der sächsische Innenminister Markus Ulbig (2. von links) gestern auf den Weg nach Görlitz gemacht, wo vor Ort in der Brautwiesenstraße die Übergabe an Oberbürgermeister Siegfried Deinege (2. von rechts) im Beisein von Arne Myckert (WBG Unternehmensgruppe, im Bild rechts) und des ambitionierten CDU-Stadtrats Octavian Ursu (links) zelebriert wurde.

Das Geld, das aus dem EU-Programm zur Revitalisierung von Brachflächen stammt, wird als Zuschuss für den Abbruch der Lagergebäude, die fachgerechte Entsorgung sowie die Herrichtung der frei werdenden Fläche verwendet. Für die Stadt Görlitz ist die Umwandlung in eine Grünfläche ein weiterer Schritt inder Stadtentwicklung, die auf attraktives Wohnen in der Innenstadt abzielt.

Eigentümer der Objekte und Träger des Projekts "Rückbau der Gewerbebrache hinter Brautwiesenstraße 17/18" ist die zur WBG Unternehmensgruppe gehörende Wohnungsbaugesellschaft Görlitz mbH. Die Fläche hinter der Brautwiesenstraße 17 und 18 ist 862 Quadratmeter groß, die massiven Lagergebäude, errichtet im Jahr 1920, sind ein dreigeschossiges Hauptgebäude und ein zweigeschossiges Nebengebäude mit Nebengelass.

Die frei werdende Fläche das Wohnumfeld für die Bewohner der umliegenden Häuser verbessern.

Für die nachhaltige Beseitigung von Brachflächen und die Revitalisierung standen dem Freistaat Sachsen in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 rund 56 Millionen Euro zur Verfügung.

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  • Quelle: red | Foto: © Stadt Görlitz
  • Erstellt am 10.05.2014 - 07:47Uhr | Zuletzt geändert am 10.05.2014 - 08:12Uhr
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