Minister besuchte Siemens in Görlitz

Görlitz-Zgorzelec. Der Sächsische Minister für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, hat am Freitag, dem 5. Januar 2007, das Siemens Turbinenwerk in Görlitz besucht. Im Gespräch mit dem Leiter des Geschäftszweigs, Dr. René Umlauft, und in einem Werksrundgang hat er sich einen Eindruck von dem traditionsreichen High-Tech-Unternehmen (früher Görlitzer Maschinenbau) gemacht.

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Modernste Turbinenfertigung der Welt

Jurks Schwerpunktthema waren die Auswirkungen der weltweiten Globalisierung auf ein Unternehmen in Sachsen und auf die Ausbildungssituation im Werk Görlitz. Zur Sprache kam auch die Einweihung einer neuen Siemens Turbinenfertigung durch den Minister im indischen Vadodara sein.

"Ich freue mich besonders, dass sich aus meiner Geburtsstadt solch ein innovatives Unternehmen im Hochtechnologiebereich auf dem Weltmarkt durchsetzen kann", sagte Jurk.

Seit über 100 Jahren werden in Görlitz auf der Lutherstraße 51 Industrie-Dampfturbinen hergestellt und weltweit ausgeliefert. Heute ist das Werk "Lead Factory" des Geschäftszweigs Industriedampfturbinen der Siemens AG und leitet von Görlitz aus ein sehr gut aufgestelltes Netzwerk mit Standorten in Tschechien, Schweden, Brasilien und Indien. In der modernsten Turbinenfertigung der Welt sind am Standort Görlitz 724 Mitarbeiter (Dezember 2006) und mehr als 50 Lehrlinge beschäftigt.

Der Bereich Power Generation (PG) der Siemens AG, zu dem das Göärlitzer Werk gehört, ist eines der führenden Unternehmen im internationalen Kraftwerksgeschäft. Im Geschäftsjahr 2006 (per 30. September) erzielte Siemens PG einen Umsatz von mehr als 10 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von 12,5 Mrd. EUR. Das Bereichsergebnis betrug 782 Mio. EUR.
Siemens PG beschäftigte zum 30. September 2006 weltweit rund 36.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mehr:
http://www.siemens.de/powergeneration

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  • Quelle: /SMWA070105
  • Erstellt am 07.01.2007 - 16:42Uhr | Zuletzt geändert am 07.01.2007 - 16:42Uhr
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