Wrocław macht Wroclove

Breslau (Wrocław). Mit einem beneidenswert intelligenten Marketing nimmt das niederschlesische Breslau seine Rolle als "PROD HOST CITY OF UEFA EURO 2012 (TM)" (dt.: Stolze Gastgeberstadt) wahr. So wurde bereits Ende April 2012 die Ausstellung "Only a Game?" eröffnet, die sich der Geschichtre des europäischen Fußballs widmet. Ausstellungsort ist das "Museum für Moderne Kunst" im 1942 erbauten ehemaligen Luftschutz-Hochbunker auf dem Striegauer Platz (Muzeum Współczesnym Wrocław w bunkrze na pl. Strzegomskim) eröffnet.

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Tipp zur medizinischen Versorgung während der UEFA EM 2012

Jaroslaw Maroszek, Direktor des Departements für Gesundheitspolitik des Marschallamtes der Woiwodschaft Niederschlesien, bestätigt die gute Vorbereitung auf medizinische Notfälle. Insgesamt acht medizinische Hilfepunkte werden zu den Fußballspielen in Breslau aktiv sein, darunter sechs für die Zuschauer, einer für VIPs und einer für die Spieler. Hinzu kommen neun Rettungsteams und 20 mobile Sanitäter. Sechs zusätzliche Rettungswagen werden zu den Spieltagen am Stadion positioniert.

Verständigen kann man sich mit den medizinischen Helfern als Fremdsprache vorrangig auf Englisch.

Insgesamt hat man in Breslau die Erfahrungen anderer EM- und WM-Städfte berücksichtigt und will einen hohen Standard bieten. Für Massenunfälle seien die Krankenhäuser vorbereitend geschult worden, so Maroszek.

Medizinische Hilfe in Polen - wie bezahlen?

Eine wichtige Frage ist, wie der ausländische Gast die medizinische Hilfe in Breslau bezahlen kann.

Anerkannt wird die "Europäische Versicherungskarte", wodurch beispielsweise der Krankenhausaufenthalt für die Inhaber dieser Karte kostenlos wird. Möghlich ist auch, im Rahmen von "Polish Pass“ eine zusätzliche Krankenversicherung zu erwerben. Maroszek: "Und das empfehlen wir sehr, weil es u.a. die Formalitäten erleichtern könnte." Der "Polish Pass" soll vieles erleichtern: Wenn ein Gast, der nach Polen kommt, diesen Pass erwirbt, kann er darüber seine Übernachtungen buchen und bezahlen sowie den Stadtverkehr in den Gastgeberstädten nutzen. Für Maroszek ist das wichtig, er sagt: "Es würde uns sehr helfen, wenn die Fans so eine Karte hätten, denn diejenigen, die in ihrem Heimatland eine spezielle Versicherung haben, müssen zuerst bei uns bezahlen und sich dann um die Rückzahlung bemühen." Abschließend weist er aber darauf hin: "Wir sollten nicht vergessen, dass eine Regel gilt: Zuerst leisten wir Hilfe und dann erst fragen wir nach Geld."

Die Webseite wroclove2012.com ist ein echter tipp und lädt zum Stöbern ein.

Mehr:
http://wroclove2012.com/de

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 09.05.2012 - 19:52Uhr | Zuletzt geändert am 09.05.2012 - 20:34Uhr
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