CDU zur Beseitigung der Hochwasserschäden im Landkreis Görlitz
Landkreis Görlitz. In seiner Sitzung zum Beginn dieser Woche (23. Mai 2011) beschäftigte sich der Kreisvorstand der CDU Görlitz mit der Hochwasserschadensbeseitigung im Landkreis Görlitz. Birgit Weber von der Stabstelle Flut konnte den Kreisvorständen ein breites Bild der Aufgaben der Stabsstelle vermitteln und auch bereits einige Fortschritte in der Arbeit zur Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser im August 2010 aufzeigen.
Mehr als die Hälfte der Anträge positiv beschieden
Thema: Hochwasser Görlitz

Hochwasser ist für die Stadt Görlitz eine bedeutende Herausforderung, insbesondere durch die Lage an der Lausitzer Neiße. In der Vergangenheit, wie beim verheerenden Hochwasser 2010, hat die Stadt schmerzhaft erfahren müssen, wie zerstörerisch die Naturgewalt sein kann. Trotz zahlreicher Maßnahmen bleibt Hochwasser eine latente Bedrohung, die Görlitz nie ganz ignorieren kann.
„Die Unterstützung der Kommunen durch die Stabsstelle Flut des Landratsamtes stellt eine große Hilfe im Rahmen der Behebung der Hochwasserschäden vom vergangenen Sommer im Landkreis Görlitz dar", unterstrich der stellvertretende Kreisvorsitzende Stephan Meyer. Dank der finanziellen Unterstützung des Freistaates konnten im Februar 2011 zu den anfänglich vier Mitarbeitern vier weitere Mitarbeiterinnen eingestellt werden, die vor allem vor Ort in den stärkst betroffenen Gemeinden Ostritz, Olbersdorf, Großschönau und Seifhennersdorf personell unterstützen.
Die Stabstelle Flut war in den betroffenen Gemeinden zu Beginn vor allem mit einer umfassenden Schadensbilanz betraut. Allein im Bereich der kommunalen Infrastruktur wurden Schäden in Höhe von rund 95 Millionen Euro mit ca. 710 Einzelmaßnahmen festgestellt. Insgesamt wurden 50 Maßnahmepläne an 42 Kommunen, 7 Zweckverbände und den Landkreis selbst ausgereicht. Die Schätzungen nach dem Hochwasser in 2010 ergaben darüber hinaus rund 70 Millionen Euro Schäden bei Unternehmen und ca. 100 Millionen Euro an privaten Häusern.
Von den im Landkreis Görlitz mehr als 3.000 betroffenen Haushalten haben ca. 1.400 Anträge gestellt. "Hiervon konnten über 700 positiv entschieden werden. Zusammen mit Spendenmitteln wurde insgesamt ein Beitrag von über 1,3 Millionen Euro an Unternehmer und Private ausgereicht", hob Birgit Weber hervor. Ob das Eckpunktepapier der Staatsregierung zum Umgang mit Großschadensereignissen vom März 2011, der Versicherungsgipfel am 19. Mai 2011 oder aber die Festschreibung in den Bauleitplänen der Kommunen - auch in diesem Jahr wird es im Bereich der Schadensbehebung noch so zahlreiche Schwerpunkte im Landkreis geben. "Die Behebung der Schäden dauert noch an und erfordert auch weiterhin unsere politische Begleitung. Uns ist es wichtig, dass wir dabei an der Seite der Bürgerinnen und Bürger stehen und dafür Sorge tragen, dass eine zügige Wiederherstellung der Infrastruktur erfolgt.“, meinte Meyer abschließend.



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- Quelle: red | Foto: BeierMedia.de
- Erstellt am 27.05.2011 - 22:51Uhr | Zuletzt geändert am 27.05.2011 - 22:51Uhr
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