Görlitzer queer film festival fragt: Wie queer bist du?
Görlitz, 1. Juni 2013. Von Ulrike Rosemann. Seit nunmehr vier Monaten findet das Görlitzer "queer film festival“ an verschiedenen Orten der Neißestadt statt. Und es geht weiter, noch ganze sechs Monate lang. Einmal im Monat werden Filme gezeigt, die sich den Themen sexueller und geschlechtlicher Identität widmen, sprich, es geht um die Fragen „Wie begehre ich? Wie liebe ich? Mit welchem Geschlecht identifiziere ich mich?“ Das englische Wort queer, das sich mit „seltsam“ oder „sonderbar“ übersetzen lässt, ist ein Überbegriff für verschiedene sexuelle Orientierungen, Lebensweisen und Geschlechteridentitäten.
Monatlich: Die Queerlounge
Veranstaltet wird die Filmreihe vom Arbeitskreis Queer, einer Gruppe von Enthusiasten und Enthusiastinnen, die dieser Fragestellung nachgehen und die Menschen für die Vielfalt der Lebens- und Liebeseinstellungen sensibilisieren möchten. Gegründet wurde der Arbeitskreis Anfang des Jahres von Franziska Böhm vom Filmclub von der Rolle und Annekathrin Wille, die in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Romy Wiesner das Programm auf die Beine gestellt haben.
Zusätzlich zu dem Filmangebot gibt es seit Mai auch eine Queerlounge, die immer am zweiten Dienstag im Monat ab 21 Uhr in den Studentenclub Maus einlädt. Die Lounge bietet die Möglichkeit sich in lockerer Runde zu treffen, zu quatschen und Spaß zu haben. Einen thematischen Aufhänger wird es bei der nächsten Lounge am 11. Juni auch geben: es geht um die „Verwirrung der Geschlechter“.
Den nächsten Film kann man am 14. Juni um 20 Uhr im Kinderkulturcafé Camaléon am Lutherplatz 5 sehen. Gezeigt wird der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm „Call me Kuchu“, der sich mit der Situation Homosexueller in Uganda beschäftigt. Während der Dreharbeiten wurde der darin portraitierte Aktivist David Kato, der sich für die Rechte Homosexueller in Uganda einsetzt, brutal ermordet.
Mehr:
http://queerfilmfestival-goerlitz.de.tl


Anfrage/Recherche – Info zu meinem Vater
Von Günther Braun am 12.10.2020 - 15:34Uhr
Sehr geehrte Frau Rosemann,
ich nutze hier "zweckentfremdet" diese Gelegenheit, um zu Ihnen (wegen ihres Namens) einen Kontakt herzuleiten um evtl Infos zu meinem Vater zu erhalten. Eigentlich müsste ich den gleichen Nachnahmen wie Sie tragen, weil mein Vater aus der Stadt Görlitz kam und Walter Rosemann hieß. Er ist leider nach dem Krieg in Gau-Odernheim (Rheinland-Pfalz) an dessen Folgen verstorben.
Ich habe alles was ich über ihn weiß, hernach erfahren und ich möchte unbedingt mehr über ihn und sein vorangegangenes Leben in Erfahrung bringen. Es war ein toller und interessanter Mensch; es lässt mir keine Ruhe mehr zu erfahren. Ich plane schon seit einiger Zeit nach Görlitz zu fahren, um auf "Spurensuche" gehen zu können ; evtl noch Verwandte, Zeugen aus jener Zeit zu finden. Sogar Menschen aus Schweden sind zu uns gekommen, um meinen Vater aufzusuchen; man wollte ihm Anerkennung und Dank aussprechen für das, was er während des Krieges für jene und andere getan hat, die damals gejagt und verfolgt wurden. Mein Vater war Offizier in der dt. Armee, bis zu seinem Austritt im letzten Kriegsjahr.
Nun hoffe ich, dass ihre Adresse, die ich zufällig vorfand, ein guter Weg ist, in die Richtung und Anfänge meines Vaters führend.
Ich bedanke mich und würde mich zu einer Antwort sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Günther Braun
wohnhaft in Waldbrunn - Odenwald (BW)

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- Quelle: Ulrike Rosemann | Grafik: Queer
- Erstellt am 01.06.2013 - 02:08Uhr | Zuletzt geändert am 01.06.2013 - 02:08Uhr
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