Europastrasse Historische Theater

Berlin. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken, MdB, eröffnete heute gemeinsam mit Bernd Heimühle, dem Präsidenten von PERSPECTV, der Gesellschaft der historischen Theater Europas, den Deutschlandteil einer neuen Kulturreiseroute. Sie soll in den kommenden Jahren historische Theater quer durch Europa miteinander verbinden.

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Tourismusbeauftragter Hinsken gibt Startschuss für Deutschlandroute

Foto ©BMWi: Herr Bernd Heimühle (links), Präsident von PERSPECTIV - Gesellschaft der historischen Theater Europas und Herr Ernst Hinsken, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus


"Die historischen Theater sind Kleinode unseres großen kulturhistorischen und touristischen Angebotes. Sie blühen allerdings noch ziemlich im Verborgenen. Dabei stellen gerade die kleinen Residenztheater ein wenig bekanntes, aber für unser Land besonders typisches Kulturgut dar. Sie stehen im positiven Sinn für die Vielfalt der ehemaligen deutschen Kleinstaaten, für deren Emanzipationsstreben, das sich auch und vor allem im kulturellen Leben spiegelte", stellte Hinsken anlässlich der Vorstellung in Berlin fest.

Die Deutschlandroute verbindet zunächst 12 Theaterorte von Putbus auf der Insel Rügen über Neubrandenburg, Potsdam-Sanssouci, Bad Lauchstädt, Grosskochberg, Gotha, Meiningen, Bayreuth, Ludwigsburg, Schwetzingen und Hanau bis Koblenz, an denen die Vielfalt historischer Theater des 18. und 19. Jahrhunderts weitgehend original erlebbar ist.

Im Rahmen des mit Mitteln der Europäischen Union geförderten Pilotprojektes werden in den kommenden zwei Jahren etappenweise insgesamt fünf Routen entwickelt, erweitert und miteinander verknüpft.

"Kulturtourismus ist ´in´. Die Europastrasse Historische Theater wird die Kultur- und Städtereisen weiter beleben, die jetzt bereits mit einem Umsatz von 82 Mrd. € und etwa 1,6 Millionen Arbeitsplätzen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland sind", zeigte sich Hinsken überzeugt. Der Tourismusbeauftragte betonte das politisches Gewicht dieser Art der Erhaltung und Erschließung europäischen Kulturgutes und sagte dem Projekt seine weitere Unterstützung zu.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 15.11.2007 - 23:22Uhr | Zuletzt geändert am 15.11.2007 - 23:27Uhr
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