Filme einreichen für die 18. Lausitzer FilmSchau in Cottbus

Bild zu Filme einreichen für die 18. Lausitzer FilmSchau in CottbusCottbus / Chóśebuz, 3. August 2020. Wer aus der Nieder- und Oberlausitz kommt und Filme dreht ist aufgerufen, Beiträge für die 18. Lausitzer FilmSchau / Łužyska filmowa pśeglědka / Łužiska filmowa přehladka einzureichen. Zugelassen sind Kurzfilme mit einer Laufzeit von maximal 20 Minuten, gleich welchen Genres, die aber nicht in einem professionellen Kontext entstanden sein dürfen.

Döbern, etwa 25 Kilometer südlich von Cottbus an der B 115 gelegen, ist das Herz der Lausitz: nach Forst, Spremberg und Weißwasser sind es jeweils rund 20 Kilometer
Archivbild: ©2014 BeierMedia.de
Anzeige
cms[SKYSCRAPER]

Am Vorabend des FilmFestivals Cottbus

Bild zu Am Vorabend des FilmFestivals Cottbus
In Döbern / Derbno
Archivbild: ©2014 BeierMedia.de

Thema: Woanders

Bild zu Woanders

"Woanders" – das ist das Stichwort, wenn der Görlitzer Anzeiger auf Reisen geht und von Erlebnissen und Begegnungen "im Lande anderswo" berichtet. Vorbildliches, Beispielhaftes und Beeindruckendes erhält so auch im Regional Magazin seine Bühne.

Neben einem Haupt- und Publikumspreis wird seit 2012 auch jährlich ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk vergeben. Laut Reglement wird dieser Preis ausschließlich für ein Film vergeben, der sich inhaltlich mit den in der Lausitz beheimateten Sorben und Wenden oder/und der Zweisprachigkeit in der Lausitz beschäftigt. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige FilmSchau-Jury, der jedes Mal ein Vertreter des sorbischen Volkes angehört.

Mit großem Stolz blicken die Sorben auf die Lausitzer FilmSchau des Vorjahres zurück. Den Hauptpreis im Wert von 1.500 EUR sicherten sich damals Luisa Nawka und Sophia Ziesch aus der Oberlausitz mit dem Film "SMY" (deutsch: WIR SIND), in dem fünf Leute in offenen Gesprächen ihre Zugehörigkeit zur Minderheit in Ostsachsen hinterfragen und ihre persönliche Konflikten, die sich daraus ergeben, thematisieren. Den Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk gewann 2019 Hella Stoletzki aus der Niederlausitz für "ŹIWA ŽEŃSKA – DIE WILDE FRAU". Der Film überzeugte laut Jurybegründung durch seinen poetisch-experimentellen Ansatz zur Erzählung einer alten sorbischen Sage.

Die Lausitzer FilmSchau findet jeweils am Vorabend der Eröffnung des internationalen FilmFestivals Cottbus im Cottbuser "Weltspiegel"-Kinotheater statt.

Mitmachen:
Filme können bis zum 1. Oktober 2020 online eingereicht werden

Mehr:
Der Görlitzer Anzeiger hatte im November 2017 vom FilmFestival Cottbus und über den Film "Farewell Halong" von Đức Ngô Ngọc (Musik: Martin Kohlstedt) berichtet.

Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: red | Fotos: © BeierMedia.de
  • Erstellt am 03.08.2020 - 10:05Uhr | Zuletzt geändert am 03.08.2020 - 11:13Uhr
  • drucken Seite drucken