Umweltamt stellt zur „Agenda 21“ aus

Görlitz-Zgorzelec. Im Rahmen einer Initiative des Quartiersmanagements Berliner Straße 26 werden in Görlitz Schaufenster von leerstehenden Geschäften in der Innenstadt dekoriert. Auch das Umweltamt der Stadtverwaltung Görlitz beteiligt sich an dieser Aktion und nutzt das Angebot, ein Fenster in den Geschäftsräumen des Ladenobjekts Jakobstraße/ Ecke Hospitalstraße zum Thema „Agenda 21“ auszugestalten.

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Schaufenster bleiben nicht leer

Die Darstellungen zeigen Aussagen zum Klimaschutz, zur Umwelterziehung mit Kindern und zum Naturschutz. Unter diesem speziellem Schwerpunkt wird der Turmfalke als „Vogel des Jahres 2007“ vorgestellt.
Dank der intensiven Arbeit der Naturschutzbehörde und des Engagements vieler Bürger und Institutionen in unserer Stadt ist dieser Greifvogel wieder stärker heimisch geworden.

Weitere Schaufenster gestalteten beispielsweise das "Museum der Fotografie Görlitz e. V." und der "Verein Erhaltung, Fördern und Weiterentwickeln des Handwerks in der Denkmalpflege e. V."


Kommentar:

Da hat das Quartiersmanagement die richtige Initiative ergriffen, denn leere Schaufenstersind die toten Augen einer Stadt.

Allerdings darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich nun gewissermaßen um Potemkin´sche Schaufenster handelt, denn der Leerstand der Läden hinter der Fassade wird damit nicht behoben.

Wäre es nicht ein schöne wirtschaftsfördernde Aufgabe, straßenzugweise die Vermieter oder Verwalter leerstehender Ladenlokale an einen Tisch zu bringen, um möglicherweise eine konzertierte Aktion in Gang zu bringen? Solange in einem "toten" Straßenabschnitt ein einzelner Laden vermietet wird, hat der Betreiber wenig Aussicht auf Erfolg. Gelänge es aber, durch abgestimmte Vorgehensweise mehrere Geschäfte gleichzeitig zu beleben, stiege die Attraktivität deutlich - von anderen Nutzungsmöglichkeiten ganz zu schweigen.

Nachdenken und machen!

meint Ihr Fritz Stänker

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 29.08.2007 - 08:27Uhr | Zuletzt geändert am 29.08.2007 - 08:33Uhr
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