Abiturienten mit Ideen für Görlitz
Görlitz-Zgorzelec. Doreen Exner und Patrick Würfel, frischgebackene Abiturienten des Görlitzer Augustum-Annen-Gymnasiums, präsentierten bei einer IHK-Veranstaltung vor Unternehmern ihr „Konzept zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Tourismus vor dem Hintergrund der 3. sächsischen Landesausstellung 2010 in Görlitz“. In Anlehnung an den Ausspruch von J.F. Kennedy „Frage nicht, was die Stadt für die tun kann, sondern Frage, was du für die Stadt tun kannst“ wollten die Jugendlichen ihre Erkenntnisse und Überlegungen zur Entwicklung der Stadt und Region weitergeben.
Eigenes Konzept zur nachhaltigen Entwicklung
Im Rahmen einer Besonderen Lernleistung in der Abiturprüfung analysierten die jungen Görlitzer sehr akribisch die bisherigen sächsischen Landesausstellungen und die Kulturhauptstadtbewerbung. Hauptaugenmerk sollten die Schüler, so die mit den Betreuern Michael Schulz (Geschäftsführer der Immofant GmbH) und Hubertus Kaiser (Fachleiter am Augustum-Annen-Gymnasium) abgesprochene Zielstellung, auf die Frage lenken, welche langfristigen positiven Effekte die Ausstellung für die Entwicklung der Region brachte. Aus den dabei erkannten Stärken und Schwächen entwickelten die beiden Abiturienten ein 8-Punkte–Programm, durch das die Landesausstellung für Görlitz und die Region zu einer lang anhaltenden Erfolgsgeschichte für Tourismus, Wirtschaft und Kultur werden könnte.
„Mir hat gefallen, dass zwei Görlitzer Jugendliche aufgezeigt haben, was gemacht werden muss, damit die Landesausstellung für Görlitz und den gesamten Kreis zu einer Erfolgsgeschichte wird“ war Landrat Bernd Lange von der Professionalität der Präsentation und der Klarheit und Weitsichtigkeit des Konzeptes begeistert. „Mit diesem Konzept seit ihr weiter als die Stadt!“ lobte IHK-Chef Puppe den dabei gezeigten frischen Geist und Einsatz für die Stadt.
Luzie-Schulte Chef und Marketingexperte Axel Krüger griff direkt die Idee auf, Görlitz als Markenkern auszuprägen. Damit könnte nach seiner Ansicht nach die Landesausstellung formend im Bewusstsein der Touristen bleiben. Gleichzeitig könnte so die Veranstaltung zu einem Magneten für Investoren im gesamten zukünftigen Kreis „Görlitz“ werden.
Von allen Teilnehmern wurde eines hervorgehoben: Die bürgerschaftlichen Planungen zur Landesausstellung müssen jetzt genauso unverzüglich beginnen wie die Planung der Kunst- und Kulturausstellung. Aus diesem Grunde wurde aus dem Gremium der Wunsch geäußert, dass die beiden Abiturienten ihre Pläne unverzüglich auch dem Stadtrat vorstellen.
Diskussionsanregungen aus dem Abend wurden viele gegeben. An Patrick Würfel wurde der Wunsch herangetragen, die Planung fortzuführen und bei einigen Aspekten Präzisierungen vorzunehmen.
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- Quelle: /Hubertus Kaiser
- Erstellt am 17.07.2007 - 10:46Uhr | Zuletzt geändert am 24.09.2017 - 11:54Uhr
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