Munteres Granteln
Görlitz-Zgorzelec. Jetzt nehmen es die Bürger der Stadt selbst in die Hand, den PEN zur Tagung nach Görlitz einzuladen. Mit Lesungen wollen sie dem Schriftstellerverband ein "Willkommen!" senden.
Motto: „Lesen, bis der PEN kommt“
Es ist ein idyllischer Titel, den Jens Wonneberger für seinen neuen Roman gewählt hat: „Pflaumenallee“. Darin schwingt ein bisschen Sentimentalität mit und die Andeutung, die Menschen ab einem gewissen Alter immer wieder auf den Lippen haben: Ach, früher ...
Zwei Männer, die über die Mitte des Lebens hinaus sind, spielen die Hauptrollen in Jens Wonnebergers Buch. Sie sitzen auf zwei Bänken und sinnieren übers Leben. Über eines mit Karriere und eines ohne. Es ist ein durchaus unterhaltsames Granteln und Sinnieren, das Literaturfreunde am kommenden Mittwoch erleben können.
Dass der Dresdner Autor nach Görlitz kommt, ist das Ergebnis der Diskussion um die Tagung des Schriftstellerverbandes PEN vor einigen Wochen. Gegen die zunächst kritische Haltung im Rathaus hatten sich spontan einige Bürger zusammengeschlossen, die ein großes „Willkommen!“ an die Schriftsteller senden wollen. So entstand die Idee zu einer Reihe von Lesungen, die bis zur geplanten Jahrestagung in zwei Jahren reichen soll. Motto: „Lesen, bis der PEN kommt“.
Der Aktionskreis für Görlitz und der Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec haben sich entschlossen, die Veranstaltungsreihe im Sinne eines positiven bürgerschaftlichen Engagements zu unterstützen.
Den Auftakt macht Jens Wonneberger - an einem nicht ganz üblichen Ort. Das Autohaus Klische in der Reichenbacher Straße 1 in Görlitz stellt für diesen Abend das denkmalgeschützt Haus zur Verfügung. Hier kann man auch einen sehr warmen und schönen Sommerabend gut mit feiner Literatur verbringen.
Der Aktionskreis und der Kulturstadt-Verein hoffen, dass möglichst viele Görlitzer Bürger zum Auftakt ein Zeichen setzen und am Mittwochabend dabei sind.
Hingehen!
Lesung mit Jens Wonneberger
am Mittwoch, 18. Juli 2007, 19.30 Uhr
im Autohaus Klische, Reichenbacher Straße 1, Görlitz.
Eintritt frei. Spenden zugunsten der Lesereihe sind willkommen.


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- Quelle: /red
- Erstellt am 16.07.2007 - 20:44Uhr | Zuletzt geändert am 16.07.2007 - 20:52Uhr
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