Millionenbetrag für die Synagoge in Görlitz
Görlitz, 13. November 2015. Gestern hat der Haushaltsausschuss des Bundestags in seiner abschließenden Beratung über den Bundeshaushalt 2016 zusätzliche Investitionsmittel für die inländische Kulturförderung zur Verfügung gestellt - allein für die Görlitzer Synagoge in der Otto-Müller-Straße anderthalb Millionen Euro. Auch die Görlitzer Frauenkirche kann sich auf eine Zuwendung freuen. Es handelt sich um zusätzliche Mittel, die von CDU/CSU und SPD beantragt worden waren.
Abbildung oben: Der Thoraschrein in der Synagoge Görlitz - als einzige in Sachsen in der Pogromnacht 1938 unzerstört, weil die von einem Anwohner, der Angst um sein Haus hatte, alarmierte Feuerwehr das in Brand gesteckte Gotteshaus löschte. Die Aufnahme stammt vom Mai 2015.
Förderung sächsischer Kultureinrichtungen durch den Bund
Ein deutlicher Anteil der zusätzlichen Bundes-Investitionsmittel für die inländische Kulturförderung fließt nach Sachsen. Von dort, aus dem Landkreis Görlitz, kommt der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk, der Mitglied im Haushaltsausschuss ist. Er kommentierte den Beschluss so: "Ich freue mich sehr, dass ich als Mitglied des Haushaltsausschusses mit dazu beitragen konnte, dass der Bund einen Beitrag zum Erhalt von traditionsreichen und national bedeutsamen Kulturstätten in Sachsen leistet. So unterstützt der Bund im kommenden Jahr die Restaurierung des Residenzschlosses in Dresden mit bis zu sechs Millionen Euro sowie der Synagoge in Görlitz mit bis zu anderthalb Millionen Euro."
Doch auch weitere Einrichtungen profitieren, so das Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal, das bis zu 900.000 Euro erhält, und das Musikinstrumenten-Museum in Markneukirchen, das mit bis zu 350.000 Euro bedacht wird. Für die Sanierung und Modernisierung der Orgeln der Klosterkirche in Riesa stehen bis zu 235.000 Euro bereit, für die Frauenkirche in Görlitz bis zu 51.000 Euro.



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- Quelle: red | © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 13.11.2015 - 05:42Uhr | Zuletzt geändert am 13.11.2015 - 06:39Uhr
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