Reifenwechsel im Oktober: Woran erkennt man gute Winterreifen?

Görlitz, 25. September 2013. Im Oktober ist es so weit: Vielerorts wird man Menschen dabei beobachten können, wie sie die Autoreifen wechseln. Einige Fahrzeughalter müssen rechtzeitig vor Wintereinbruch jedoch noch einen neuen Reifensatz besorgen. Doch was macht den optimalen Winterreifen eigentlich aus?

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EU-Label und Reifentests geben die Qualität an

Ob im Internet oder aber beim Händler - beim Erwerb neuer Winterreifen zählen zuallererst die Eckdaten zu Breite, Höhe und Zoll der Pneus. Womöglich schränken diese Daten die Auswahl bereits stark ein. Sind nun noch mehrere Winterreifen im Rennen, so gilt es, weitere Kriterien für die Auswahl heranzuziehen.

Zu diesen Kriterien kann etwa auch das sogenannte EU-Reifenlabel zählen, mit dem sämtliche Modelle, die nach dem 1. Juli 2012 gefertigt wurden, gekennzeichnet werden müssen. Das Label, das beim Händler als Aufkleber direkt auf dem Produkt bzw. bei Händlern für Markenreifen wie Tirendo in der Produktbeschreibung zu finden ist, gibt Aufschluss über gleich drei wesentliche Eigenschaften der Reifen:

  1. Kraftstoffeffizienz (Klassen A bis G): In insgesamt 7 Klassen wird der Kraftstoffverbrauch der Reifen angedeutet, wobei aus Sicht der Autofahrer A die beste Klasse ist. Um die Klassifizierung zu verstehen, sollten Sie wissen, dass ein mit A ausgewiesener Reifen auf 100 Kilometern 0,1 Liter weniger raftstoff verbraucht als ein mit B gekennzeichnetes Reifenmodell.

  2. Nasshaftung (Klassen A bis G): Die Klassifizierung informiert im Wesentlichen über das Bremsverhalten bei Nässe, wobei eine Geschwindigkeit von 80 km/h als Grundlage gilt. Auch hier erhalten Spitzenreiter wieder die Klassifizierung A. Der Unterschied zwischen zwei Klassen beträgt 3 bis 5 Meter.

  3. Rollgeräusch: In Dezibel wird das Geräusch des Reifens während des Vorbeifahrens angegeben. Positiv sind dabei Werte unter 80 Dezibel.
Wenn Sie verschiedene Reifen vergleichen, werden Sie jedoch schnell feststellen müssen, dass die Aussagekraft des Labels recht begrenzt ist, da die meisten Reifen sehr ähnlich ausgezeichnet sind. Die besten Klassen werden dabei nur selten vergeben. Möchte man die wahren Unterschiede zwischen den einzelnen Winterreifenmodellen erfahren, so muss man sich von einem Fachmann beraten lassen oder kann - noch besser - einen offiziellen Testbericht studieren. Beim ÖAMTC gibt es ab Ende September die Testergebnisse für die Wintersaison 2013/14.

Abbildung:
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  • Quelle: red | Foto: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock
  • Erstellt am 25.09.2013 - 22:36Uhr | Zuletzt geändert am 20.10.2013 - 12:18Uhr
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