Uferpromenade Görlitz weiter gesperrt
Görlitz. Auch bei Flanierwetter bleibt die Uferpromenade an der Neiße für die Görlitzer und ihre Gäste noch immer gesperrt. Eigentlich schienen die Hochwasserschäden des Jahres 2010 nicht so schlimm, doch als im Frühjahr 2011 der Neißepegel deutlich sank, wurde das ganze Schadensausmaß sichttbar. Zunächst war die Stadt Görlitz von rund 90.000 Euro Reparaturkosten ausgegangen. Doch nun zeigt sich, dass es wohl mehr als dreimal teurer wird: Der Fundamentbalken der Uferstützwand, unter Wasser eigentlich mit dem Hinterland verankert, liegt frei. Eine Stützwand ist das jetzt nicht mehr, eher ein angeklebter Vorsatz. „So ähnlich wie eine Wandverfliesung“, macht der Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes Torsten Tschage den Zustand klar. Die Tragfähigkeit sei nicht mehr gegeben.
Stadtverwaltung Görlitz muss auf Förderbescheid warten
Das vom Sachgebiet Stadtgrün bereitgestellte Bildmaterial zeigt, dass die Stadt Görlitz keinen Ermessensspielraum zur Freigabe und Nutzung des noch abgesperrten Abschnitts der Uferpromenade hat - alles andere wäre eine akute Gefahr für die Passanten.
Die Rekonstruktion der Stützmauer an der Neiße ist Bestandteil des beschlossenen Hochwasser-Maßnahmeplans. Allerdings war die Stadt bei Antragstellung noch von einer Sanierung der Stützmauer ausgegangen. Nötig ist jedoch eine Wiedererrichtung, sprich: Neubau. Das dürfte rund 300.000 Euro kosten, so die Stadtverwaltung Görlitz, die nun bis Ende Mai 2011 einen entsprechenden Fördermittelantrag stellen will. Erst mit dessen Bewilligung, so die Förder-Spielregeln, kann begonnen werden, den Schaden zu beseitigen. Dafür bittet die Görlitzer Stadtverwaltung Bürger und Besucher der Stadt um Verständnis.



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- Quelle: TEB | Fotos: Sachgebiet Stadtgrün
- Erstellt am 07.05.2011 - 01:40Uhr | Zuletzt geändert am 07.05.2011 - 01:40Uhr
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