B178 - der Nabel zur Welt

Löbau | Zittau, 17. Juni 2006. Die Bauarbeiten für die Verlegung der Bundesstraße B 178 als wichtigster Lebensader der Region werden fortgeführt. Darüber informierte Sachsens Ministerpräsident Geord Milbradt heute bei einem Pressegespräch in Löbau.

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Grundsteinlegung im Stadtbad Zittau

Die B178 wird nach Fertigstellung eine Gesamtlänge von ca. 37 km haben. Mit den Bauabschnitten 2 (Ortsumgehung Löbau) und 4 (Nordumgehung Zittau) sind bereits 10 km fertig gestellt, auf denen der Verkehr rollt.

Milbradt nahm den ersten Spatenstich für den 5. Bauabschnitt in Zittau vor. " Das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien im Herzen Europas wächst durch die Verkehrsachse noch enger zusammen", ist Milbradt überzeugt.

Mit dem 5. Bauabschnitt wird das noch fehlende Verbindungsstück zwischen der Nordostumfahrung Zittau bis zur polnischen Staatsgrenze in Angriff genommen. Unter Regie der polnischen Straßenbauverwaltung wird die Strecke zukünftig über die neue Neißebrücke bis zur tschechischen Schnellstraße R 35 weitergeführt.

Aus dem Straßenneubau werden weitere positive Auswirkungen erwartet: Die Verbesserung des deutsch/polnisch/tschechischen Grenzverkehrs, ein besserer Verkehrsfluss, die Reduzierung der Unfallhäufigkeit auf dem untergeordneten Netz durch Verkehrsumlagerung sowie die Reduzierung des Durchgangsverkehrs in Zittau, Herrnhut und Löbau, den landestypischen Straßendörfern der Oberlausitz sowie des Fernverkehrs auf der B 96 Zittau - Bautzen.

Noch sind nicht alle Probleme gelöst, so dass die Fertigstellung der B 178 frühestens 2009 erfolgen kann. Insgesamt befinde man sich aber auf einem guten Weg. Im letzten halben Jahr seien die Planungen merklich vorangegangen. Seit April steht nun auch die Finanzierung für den Abschnitt 1.2 durch EFRE-Bundesmittel.

Im Anschluss an die Eröffnung des Bauabschnitts nahm der Ministerpräsident an der feierlichen Grundsteinlegung des historischen Stadtbads Zittau teil. Das 1873 eröffnete spätklassizistische Bad ist eines der ältesten Stadtbäder Deutschlands und ein das Stadtbild prägendes Baudenkmal. Die Sanierung erfolgt im Rahmen der Gesamtmaßnahme "Historischer Stadtkern" innerhalb des Bund-Länder-Programms "Städtebaulicher Denkmalschutz".

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  • Quelle: /SSK
  • Erstellt am 17.06.2006 - 10:04Uhr | Zuletzt geändert am 06.07.2018 - 11:32Uhr
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