Neuer Eisenbahngrenzübergang

Großschönau. Heute wurde der Eisenbahngrenzübergang Großschönau-Varnsdorf in Betrieb genommen.

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Übergang Sebnitz- Dolni Poustevna kommt Ende 2007

Ab sofort hält die Mandaubahn auf ihrem Weg von Zittau nach Seifhennersdorf planmäßig auch im tschechischen Varnsdorf halten. "Ein Stück mehr Normalität im größer gewordenen Europa", begrüßt der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk die Vereinbarung des Bundesinnenministeriums und des Ministeriums des Innern der Tschechischen Republik zum neuen Eisenbahngrenzübergang Großschönau-Varnsdorf (Warnsdorf). Damit seien Sachsen und Tschechien, die Regionen und der Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) nach jahrelangen Bemühungen endlich am Ziel.

Nach dem Fahrplan des ZVON halten montags bis freitags dreizehn und an den Wochenenden neun Zugpaare der Sächsisch-Böhmischen Eisenbahngesellschaft mbH (SBE) zum Ein- und Aussteigen in Varnsdorf. Von Varnsdorf aus bestehen Anschlüsse u.a. zu den Zügen nach Rumburk und in den Schluckenauer Zipfel.

"Wir sind uns mit unseren tschechischen und polnischen Nachbarn einig, dass wir noch weitere Verkehrsverbindungen auf Straße und Schiene brauchen", betonte Jurk. "Mittelfristig soll sich die Zahl der Straßengrenzübergänge von jetzt 22 auf 34 und bei den Eisenbahngrenzübergängen von jetzt 10 auf 13 erhöhen." Nächstes Ziel für die Schiene sei Ende 2007 der Übergang Sebnitz- Dolni Poustevna in Tschechien.

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  • Quelle: /SMWA
  • Erstellt am 01.06.2006 - 19:24Uhr | Zuletzt geändert am 01.06.2006 - 19:35Uhr
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