Baustart für Ortsumgehung Bischofswerda
Bischofswerda. Ein wichtiges Bauprojekt wurde am 21. Mai 2008 in der Westlausitz gestartet. „Mit der neuen Ortsumgehung Bischofswerda schaffen wir eine attraktive Nord-Süd-Verbindung zwischen Sächsischer Schweiz und der Autobahn A4. Und wir entlasten die Innenstadt vom Verkehr“, erläuterte Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk das Vorhaben. Zudem entstehe eine neue Anbindung des tschechischen Straßennetzes an das deutsche Bundesfernstraßennetz.
Zwei Bauabschnitte
Der Neubau der B 98, Ortsumgehung Bischofswerda, ist im Bedarfsplan für Bundfernstraßen als vordringlicher Bedarf ausgewiesen und im Investitionsrahmenplan bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes enthalten. Die Maßnahme ist in zwei Bauabschnitte geteilt:
- Bauabschnitt 1, Ortsumfahrung Bischofswerda
- Bauabschnitt 2, Ortsumgehung Geißmannsdorf
Der erste Bauabschnitt beginnt in der Ortslage Putzkau etwa 400 m südöstlich des vorhandenen Knotenpunktes B 98/ S 156 und endet ca. 200 m nördlich der B 6.
Die Ortsumgehung ist als westliche Umfahrung der Stadt Bischofswerda und von Teilbereichen der Gemeinde Niederputzkau vorgesehen. Im Süden schließt die Planung lückenlos an das fertig gestellte Straßenbauvorhaben „S 156 Ortsumgehung Berthelsdorf“ an.
Der zweite Bauabschnitt ist als Umfahrung des Bischofswerdaer Ortsteiles Geißmannsdorf geplant. Es handelt sich um eine Umverlegung der Staatsstraße S 158, die gegenwärtig durch den Bischofswerdaer Ortsteil Geißmannsdorf verläuft und innerhalb der Kernstadt Bischofswerda an die B 6 anbindet.
Der zweite Bauabschnitt schließt unmittelbar nördlich der Bundesstraße 6 an den ersten Bauabschnitt an und endet etwa in Höhe Ortseingang Rammenau.
Die bestehende B 98 verläuft direkt durch das Zentrum von Bischofswerda. Da sich einige Großbetriebe der Stadt Bischofswerda südlich der Bahnlinien befinden, ist zudem die gegenwärtige Situation für den Schwerverkehr von der Autobahn A 4 kommend äußerst kompliziert. Die niedrigen Bahnbrücken erfordern eine großräumige Umleitung des Schwerverkehrs.
Fakten
1. Bauabschnitt:
Baulänge: 3,9 km
Gesamtkosten: 13,7 Mio €
Verkehrsbelegung 2015: 15.300 Fz/24h
Ingenieurbauwerke:
- 5 Bauwerke, davon eine Talbrücke mit 208 m Länge und ein ökologisches Bauwerk für die Haselmaus
- 3 Rückhaltebecken
2. Bauabschnitt:
Baulänge: 3,3 km
Gesamtkosten: 6,3 Mio €
Verkehrsbelegung 2015: 12.500 Fz/24h
Ingenieurbauwerke:
- 5 Bauwerke, 2 Regenrückhaltebecken


2. Bauabschnitt
Von Matthias Pinger am 22.04.2009 - 13:30Uhr
Wann ist mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes zu rechen ?

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- Quelle: /red
- Erstellt am 22.05.2008 - 01:06Uhr | Zuletzt geändert am 22.05.2008 - 01:10Uhr
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