Sau tot! Fahrerin unverletzt
Ruhetal. Auf der Straße zwischen Kaschel und Lieske hatte eine BMW-Fahrerin am 20. November 2007 gegen 7 Uhr bei Ruhetal eine unliebsame Begegnung mit einem Wildschwein. Die Fahrerin blieb unverletzt, das Schwein ist tot.
Schadensbegrenzung im Falle eines Falles nur durch langsameres Fahren
Aus Richtung Kaschel kommend, kurz vor der großen S-Kurve vor der Kreuzung zur Bundesstraße B156 in Lieske, kam das vierbeinige Unglück aus dem Wald gerannt. Es lief direkt in das Fahrzeug, das mit dem linken Scheinwerfer auf das Tier prallte. Dieser Aufprall drehte das Schwein wahrscheinlich so, dass auch der vordere linke Kotflügel daran glauben musste. Durch den Aufprall wurde das Tier zurück in den Straßengraben geschleudert - da war es wohl schon verendet.
"Es ist unwahrscheinlich, wie sicher die Autos heutzutage sind, nicht mal der Airbag hat ausgelöst", war die Fahrerin des Dienstwagens froh, den Unfall völlig unverletzt überstanden zu haben. Ärgerlich für sie ist nur der zu erwartende Schreibkram.
Der Reporter des Görlitzer Anzeigers hatte angehalten, um sich zu vergewissern, dass keine Menschen zu schaden gekommen waren und ob vielleicht Hilfe nötig sei. Offenbar als erster, denn er wurde mit den Worten begrüßt: "Ich stehe seit einer halben Stunde hier, Sie sind der erste, der angehalten hat!" Trotz für die Gegend durchaus regem Fahrzeugverkehr war niemand auf die Idee gekommen, dass sich in dem im Dunkel am Straßenrand stehenden Fahrzeug Verletzte befinden könnten. Die auf der Straße verteilten Splitter hätten durchaus Schlimmeres vermuten lassen.
Experten raten, auf besonders wildwechselgefährdeten Straßenabschnitten höchstens mit 70 Stundenkilometern zu fahren. Bis zu diesem Wert könnten die Waldbewohner die Bewegung eines Fahrzeuges noch am ehesten erfassen. Je schneller man fahre, um so unkontrollierter reagiere das Wild.


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- Quelle: /TEB | Fotos: /BeierMedia.de | Update von 20.11.2007 - 08:12 Uhr
- Erstellt am 20.11.2007 - 07:52Uhr | Zuletzt geändert am 20.11.2007 - 23:56Uhr
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