Umweltbewusstsein: Lieber ohne Auto
Görlitz, 9. Juni 2015. Keine Bedrohung: Laut einer Studie wird die Umweltverschmutzung in der Bundesrepublik in den letzten Jahren nicht mehr als akutes Problem wahrgenommen. Warum wir Deutschen dennoch grün denken und wie die Görlitzer Polizei zum Vorbild wird, erfahren Sie bei uns im Görlitzer Anzeiger.
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Autoverkehr wird als Belastung empfunden
Die Umweltbewusstseinsstudie 2014 zeigt: Die Deutschen haben immer noch ein Bewusstsein für Ökologie und unterstützen eine engagierte und effektive Umweltpolitik. Doch nur noch jeder Fünfte hält mangelnden Umweltschutz für ein akutes Problem – das liegt deutlich unter dem Wert der letzten Befragung im Jahr 2012. Da bedeute nicht, dass den Deutschen die Umwelt plötzlich egal ist, so die Autoren der Studie. Doch ohne akute Bedrohungen, wie die Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011, sieht man weniger ungeklärte Probleme, dafür mehr Lösungsansätze.
Die Umweltbewusstseinsstudie wird seit 1996 alle zwei Jahre vom Umweltbundesamt durchgeführt. Die wichtigsten Zahlen der letztjährigen Befragung finden Sie hier.
Die größten Sorgen der Deutschen
Viel größere Bedenken hatten die Befragten bei den Themen Politik und soziale Sicherung. Neben Wirtschafts- und Finanzpolitik und der Rentenproblematik wurden außerdem Konflikte in Europa und der Welt als aktuell wichtigste Probleme angegeben.
Der Umweltschutz lag auf Platz fünf. Was ebenso im Bewusstsein bleibt: Das Vermeiden von gesundheitsgefährdendem Lärm und Feinstaub, vor allem in Städten. Viele Deutsche äußern den Wunsch, die Städteplanung weniger auf den Autoverkehr und mehr auf Fußgänger, Fahrradfahrer und öffentliche Verkehrsmittel auszurichten. Für 82 Prozent der Befragten ist das ein wichtiger Faktor für die Zukunft. Bei der jüngeren Zielgruppe, den 14- bis 17-Jährigen, stimmen sogar 92 Prozent solchen Aussagen zu. Der Autoverkehr wird von vielen als Belastung empfunden und die Einstellung geht dahin, dass weniger Lärm und weniger Feinstaubbelastung eine bessere Lebensqualität versprechen.
Umweltbewusst in Görlitz
Wer auf ein eigenes Auto nicht verzichten kann, was in ländlicheren Gebieten nicht ungewöhnlich ist, kann trotzdem etwas tun und beim nächsten Autokauf ein umweltfreundlicheres Modell mit Elektromotor in Betracht ziehen. So geschehen bei der Polizei Görlitz: Die Gemeinschaftsstreife mit den polnischen Kollegen, die zu beiden Seiten der Neiße im Einsatz ist, wurde mit neuen Dienstwagen ausgestattet. Die beiden nagelneuen VW Golf GTE der Polizeidirektion Görlitz sind in Sachsen die einzigen Dienstfahrzeuge ihrer Art: Im Normalbetrieb laufen sie mit einem umweltfreundlichen, 102 PS starken Elektromotor, bei höheren Belastungen kann auf Benzinmotor umgeschaltet werden.
Die Anschaffung der Fahrzeuge wurde von der europäischen Union im Rahmen des Projekts "Sicherer niederschlesisch-sächsischer Grenzraum" gefördert.



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- Quelle: red | Foto ganz oben: © Flickr "Seed Financing", Foto: Michael Heiss, Lizenz: CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten; Foto Straße: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 09.06.2015 - 10:28Uhr | Zuletzt geändert am 09.06.2015 - 11:23Uhr
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