Landkreis Görlitz: Hochwasserlage

Landkreis Görlitz, 5. Juni 2013. Die Hochwassersituation an der Lausitzer Neiße hat sich im Laufe des Tages weiter entspannt. Im Norden des östlichsten deutschen Landkreises hingegen bleibt es kritisch.

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Entspannung an der Neiße / Hoher Pegel an der Spree

An der Lausitzer Neiße stand der Pegel am Morgen bei 3,86 Meter, noch gilt Alarmstufe 3. Um den Flutscheitel am Mittag in Bad Muskau / Mužakow zu bewältigen waren im Fürst-Pückler-Park erstmals mobile Hochwasserschutzanlagen aufgebaut worden. Hans Richter, Amtsleiter für Katastrophenschutz, bestätigte: "Auch der Damm an der Neiße in Lodenau hat gehalten.“

Der verstärkte Zufluss aus dem Wittig-Stausee (Witka) in die Lausitzer Neiße - rund 70 Kubikmeter je Sekunde - wirkt sich nach Angaben des Görlitzer Landratsamtes nicht negativ auf den Wasserstand der Lausitzer Neiße aus.

Am Schwarzen Schöps bei Boxberg/O.L. / Hamor wurde am Morgen ein Wasserstand von 3,86 Meter registriert. Hier sind die Gemeinde Boxberg und der Kraftwerks- und Tagebaubetreiber Vattenfall in enger Verbindung, so dass die Tagebau, das Braunkohlenkraftwerk Boxberg und die Baustelle zur Schöpsverlegung ständig überwacht werden.

Kritsche Lage an der Spree

Kritisch sieht es an der Spree in Lieske / Lěskej aus, weil die Talsperre Bautzen / Budyšín unkontrollert überläuft. Die Pegelanlage in Lieske zeigt 5,37 Meter Wasserstand an.

Amtsleiter Richter freute sich über ein Hilfeangebot aus dem polnischen Landkreis Sorau / Žarow (Żary), das aber nicht in Anspruch genommen werden musste.

Im Landratsamt Görlitz arbeitet der Stab für außergewöhnliche Ereignisse vorerst weiter.

Straßensperrungen aufgehoben

Wieder frei sind die Kreisstraße K8478 im Gablenzer Ortsteil Kromlau und die Staatsstraße S143 in Rosenhain bei Löbau.

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 05.06.2013 - 19:39Uhr | Zuletzt geändert am 05.06.2013 - 20:31Uhr
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