Berzdorfer See: Neue Parkplatzbewirtschaftung am Nordstrand
Görlitz. Die Stadt Görlitz versucht dem Parkplatzchaos am Berzdorfer See Herr zu werden, indem ein privates Unternehmen ab sofort die Parkplatzbewirtschaftung am Nordstrand übernimmt. In der Zeit bis zum 30. September 2012 soll die "K9 UNITS SERVICE Wach- & Sicherheitsdienst Dieter Baran" aus Görlitz den Besucherandrang ordnen.
Parken am Nordstrand kostet jetzt Geld
Zur Aufgabe der Parkplatzbewirtschaftung gehört auch, den Kraftfahrzeugverkehr auf der Zufahrt zum Nordstrand entsprechend der verfügbaren Stellplätze zu regulieren und die Fahrzeuge einzuweisen.
Die Stadt verspricht sich vom Einsatz des Privatunternehmens außerdem, dass die Fahrbahn für den Linienbus und Rettungsfahrzeuge freigehalten wird.
Die Wach- und Sicherheitsleute sollen auch die Entsorgung im Bereich der Parkplätze kontrollieren.
Die Kosten für die zur Verfügung stehenden Parkplätze betragen:
PKW: Ein Euro pro Stunde, Tageshöchstgebühr drei Euro
Motorräder: 50 Cent pro Stunde, Tageshöchstgebühr zwei Euro
Wohnmobile: Zwei Euro pro Stunde, Tageshöchstgebühr sechs Euro.
Der Görlitzer Anzeiger berichtete am 6. Juli 2012:
Wildes Parken am Berzdorfer See


Parken am Berzdorfer See
Von Prof.Dr.Joachim Schulze am 17.09.2015 - 09:25Uhr
Lieber Herr "Jens", Ihren Beitrag vom 22.08. habe ich gerade erst gelesen.
Das ist nach wie vor meine Meinung, dass eine Nutzung unseres Sees nicht vom Geldbeutel abhängig sein darf. Aus diesem Grunde hatte die Nordstrand-Initiative ja auch Vorschläge für ein nicht-kommerzielles Angebot entwickelt. Im gültigen Strukturellen Rahmenplan finden Sie das als empfohlenes Projekt unter "Sport- und Erlebniscamp". Da ist natürlich Voraussetzung, dass sich ein Verein/Betreiber der Sache annimmt. Ich hatte übrigens schon 2006 (da war ich noch nicht im Stadtrat) darauf hingewiesen, dass die öffentlichen Badestrände zu klein dimensioniert sind...
Was die Gebühren angeht: es entstehen für die Bewirtschaftung Kosten, die aus städtischen Geldern beglichen werden müssen (Ordnung, Sauberkeit, Toiletten u.a.m.). Wenn die Kassenlage es hergeben würde, könnte das aus dem Steueraufkommen bezahlt werden - vorausgesetzt, die Nicht-Nutzer des Sees beschweren sich nicht.
Im Sommer hat unsere Familie beeindruckt, wie das offenbar in Schweden mit öffentlichen Badeplätzen läuft: es ist einfach, aber sauber, niemand wirft Dreck in die Gegend, die Menschen sind entspannt und rücksichtsvoll und das Ganze wird offenbar von der jeweiligen Gemeinde bezahlt. Dafür akzeptiert man offenbar hohe Steuersätze...
Was uns am See angeht: das ist ein Kompromiss. Wer mit dem Fahrrad kommt oder zu Fuß, zahlt ja nichts (ich weiß, ÖPNV-Nutzung kostet). Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass wer sich ein Auto leisten kann, auch eine Parkgebühr zahlen kann. Das ist in der Stadt ja auch möglich. Fazit: die Teil-Finanzierung von Bewirtschaftungskosten an den öffentlichen Stränden über Parkgebühren für Autos trage ich mit.
Freie Parkplätze am Berzdorfer See
Von St. Joel Holfert am 16.09.2015 - 09:31Uhr
Im Bereich Oberhof Deutsch Ossig stehen Kunden kostenfteie Parkplätze zur Verfügung. Zufahrt über die neue Umgehungsstraße.
Bei K9 bitte mitteilen, dass man zum Oberhof möchte.
Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf diese Parkplätze. Nicht-Kunden zahlen dort 3,50 € direkt an den Eigentümer.
Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden mit Radklammer gesichert und erst nach Begleichung der Parkgebühr freigegeben.
Sind das Parkgebühren am Berzdorfer See?
Von Ernst am 13.09.2012 - 06:51Uhr
Dadurch, dass für die Parkgebühren am Berzdorfer See bereits mitten auf der von Süden kommenden Zufahrtsstraße ein Wohnwagen der Kassier-Firma steht, handelt es sich vielmehr um Zufahrts- und Aufenthaltsgebühren.
Wer beispielsweise einen Gehbehinderten am Nordstrand nur absetzen möchte, um ihn ohne zu parken später wieder abzuholen, hat das Nachsehen.
Parken am Berzdorfer See
Von Jens am 22.08.2012 - 14:52Uhr
Man fragt sich, ob das denn nun "mehr Zug drin" ist oder die neue Art der Transparenz von Entscheidungen im Rathaus.
Nach fünf (5) Tagen praktizierten Geldabknöpfens in Form von sogenannten "Parkgebühren" durch Personen, welche vom Bürger nicht zugeordnet werden konnten, gibt das Rathaus nun bekannt, das offensichtlich eine Parkplatzbewirtschaftung am Nordstrand vergeben worden ist. Ja, wie denn, wann denn, wo denn, wer denn? Das fragt man sich als gebührenzahlender Bürger ja immer wieder, aber bisher gab es von Stadtrat beschlossene Satzungen. Ist das jetzt anders, mit dem neuen Zug? Und wie ist das mit der LMBV, die ja an allen Zufahrten darauf hinweist, dass der See und das Drumherum ihr Eigentum ist?
Wie ist das denn nun, Herr OB Deinege, wer bekommt das Geld, was die smarten Jungs uns abknöpfen und was wird damit gemacht? Mir kommt da auch noch die Initiative vom Stadtrat Prof. Schulze in den Sinn, der mit seinen Mitstreitern (auch einige weitere Stadträte) einen kostenfreien Zugang zum Nordstrand gefordert hatte, damit auch die sozial schwachen Bürger die Gelegenheit zum Baden und Entspannen haben sollen. Mich würde da mal seine Meinung interessieren.
Wildes Parken am See
Von Edel am 22.08.2012 - 11:29Uhr
Das finde ich wunderbar.
Nur wer kontroliiert die Parkzeiten? Aber ich denke, da wird auch noch eine Lösung zu erwarten sein.

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- Quelle: red
- Erstellt am 22.08.2012 - 00:12Uhr | Zuletzt geändert am 04.03.2014 - 23:25Uhr
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