Bautzen setzt auf Netz total

Bild zu Bautzen setzt auf Netz totalBautzen / Budyšín, 15. März 2012. Bautzen baut seine Online-Aktivitäten aus und wartet aktuell mit einer eigenen App – der "Bautzen-App" – auf, die sich kostenfrei auf mit den gängigen Betriebssystemen ausgestattete Smartphones laden lässt. Im frischen Design bietet sie vor allem Touristen einen bequemen Zugang zu den Gegebenheiten in der Spreestadt. Rubriken wie "Die Stadt" und "Sehenswertes" stellen Informationen und Bilder zu Stadtgeschichte und Sehenswürdigkeiten sowie zu Museen und Türmen bereit. Als weiteres Angebot gibt es eine kostenpflichtige App, die einen Audio-Stadtrundgang ermöglicht.

Foto: Stadtverwaltung Bautzen
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Kostenfrei zu vernetzten Bautzen-Informationen

Die kostenlose Bautzen-App hat es in sich: Zu Parkmöglichkeiten gibt es beispielsweise gleich eine Gebührenübersicht mit und alle Informationen, die Örtlichkeiten in der Stadt betreffen, sind mit einem Stadtplan verlinkt. Es finden sich Übernachtungsmöglichkeiten mit Kategorien uind Zimmerpreisen.

Per Smartphone durch Bautzen

Die kostenpflichtige App, der Audio-Stadtrundgang, ist in Zusammenarbeit mit dem jungen Unternehmen Tourshall realisiert worden. Ja nach Anbieter kostet der Spaß zwischen 1,49 und 2,- Euro. Dafür können sich Smartphone-Besitzer den Plan der Bautzener Innenstadt auf ihr Handy laden. Das geht bislang mit den Handy-Betriebssystemen Android und Symbian und mit dem iPhone.

Die Entdeckungstour durch die Bautzener Altstadt mit Handyunterstützung kann man entweder geführt oder auf eigene Faust binnen ungefähr zwei Stunden absolvieren. Das Prinzip bleibt gleich: Betritt man einen Platz oder eine Straße, öffnet sich dank Ortungsfunktion ein Informationsfeld, so zur Geschichte und zu einzelnen Gebäuden.

Die Texte wurden von Stadtführern gesprochen und beruhen auf dem Audioguide, den die Tourist-Information Bautzen-Budyšin schon seit einigen Jahren im Angebot hat. Wer nicht hören will, kann mitlesen und sich Fotos auf den Bildschirm anzeigen lassen. Für alle, die zu faul zum Laufen sind, funktioniert das Ganze auch standortunabhängig. Aktuell sind 14 Stationen hinterlegt, deren Anzahl erweitert werden kann.

Mehr Bautzen im Netz

Der moderne Web 2.0-orientierte Webauftritt und die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter sind für die Stadt Bautzen schon längst Online-Alltag.

Eine Pionierleistung war der vor einigen Jahren freigegebene virtuelle 360-Grad-Stadtrundgang, der jetzt auch auf das Museum Bautzen ausgeweitet ist – das gab es bislang nur im Pariser Louvre.

Die Bautzener Internetpräsenz wächst kontinuierlich: In Kooperation mit der IHK Sachsen betreibt die Stadt Bautzen eine eigene Jobbörse, in der nicht nur Stellen ausgeschrieben werden, sondern wo auch Arbeitnehmer ihre Gesuche veröffentlichen können.

Der monatliche Newsletter "Bautzen aktuell" geht an rund 6.000 Empfänger in ganz Deutschland. Er transportiert Informationen aus allen Bereichen der Stadt.

Bindeglied zwischen den Informationswegen, zu denen selbstverständlich auch Drucksachen gehören, sind QR-Codes, die ab sofort auf allen Neuerscheinungen der Stadtverwaltung zu finden sind.

Auf zu neuen Zielgruppen

Mit dem für die Oberlausitz einzigartigen Bündel von Online-Aktivitäten will Bautzen Menschen, die jünger als 45 jahre sind, besser erreichen. Hinzu kommen jene, an die generell nur noch über das Internet heranzukommen ist.

Unterm Strich baut sich Bautzen damit ein modernes Image. Super gemacht!

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  • Quelle: red | Foto: Stadtverwaltung Bautzen
  • Erstellt am 15.03.2012 - 10:26Uhr | Zuletzt geändert am 20.08.2020 - 14:23Uhr
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