Pilze in Hülle und Fülle
Niederschlesische Oberlausitz. Als gutes Pilzjahr erweist sich 2007. In den Wäldern der niederschlesischen Oberlausitz stehen die Prachtexemplare dichtgedrängt, stellenweise mehr als zwölf Speisepilze je Quadratmeter. Auch auf manchen Weidewiesen wird man schnell fündig. Das kleines Bild zeigt zwei riesige Steinpilze, darunter liegen aber hochgiftige Pantherpilze, erkennbar im Foto an der bräunlichen Kappe mit den weißen Flecken. Vorn links in Hexenpilz mit bläulich angelaufenem Stiel.
Große Artenvielfalt - auch viele Giftpilze
Wer sich als Gelegenheitssammler auf den Weg macht, sollte ein Pilzbüchlein mit sich führen, denn in diesem Jahr scheint die Artenvielfalt besonders groß. Neben dem Edelreizker, herrlichen Butter- und Steinpilzen sind der auch als Brotpilz bekannte Heideschleimfuß und der jung wohlschmeckende Schopftintling anzutreffen - abgesehen von vielen Maronen und einzelnen Hexenpilzen und Flaschenbovisten.
Massenhaft tritt der Kuhpilz auf - stellenweise tatsächlich mit der Sense erntbar. Er ist essbar, wird aber oft zu Tierfutter verarbeitet.
Allerdings finden sich jedoch in manchen Lagen ebenso massenhaft auch der Grüne Knollenblätterpilz und der Pantherpilz - beide hochgiftig.
Tipps zum Pilzesammeln:
Pilze, die nicht mitgenommen werden sollen, unbeschädigt stehen lassen. Oft genügt ein vorsichtiges Antippen um festzustellen, dass ein Pilz zu nass, madig oder alt ist. Sehr kleinen Pilzen sollte ihre Kindheit gegönnt werden - sie würden im Pilzgericht eh nicht auffallen.
Pilze mit dem Finger „unterwandern“ und aus dem Boden heben, denn die Knolle ist ein wichtiger Indikator bei der Pilzbestimmung. Pilze am besten gleich vor Ort putzen und von wurmigen Teilen befreien. Den Pilzabfall in das Pilzloch stecken und den durch die Pilzentnahme verletzten Waldboden wieder zudrücken.
Je nach Region und Jahreszeit können Pilze ihr anscheinend typisches Aussehen verändern, bei der Auswahl der Verzehrpilze also lieber vorsichtig sein oder einen Pilzberater befragen.


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- Quelle: /red | Fotos: /Privat
- Erstellt am 02.10.2007 - 13:08Uhr | Zuletzt geändert am 02.10.2007 - 13:29Uhr
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