Wie finde ich ein Girokonto, das zu mir passt?
Görlitz, 20. Juli 2020. In Deutschland gibt es um die 2.000 Banken. Beinahe jede davon bietet ihr eigenes Girokontomodell an. Dennoch bleiben die meisten Menschen bei ihrer Hausbank, selbst, wenn diese die Gebühren immer weiter erhöht. Doch wer sich die Zeit nimmt, Preise zu vergleichen, kann langfristig viel Geld sparen und eine Bank finden, die die eigenen Bedürfnisse am besten abdeckt. Der Görlitzer Anzeiger sagt, worauf es ankommt.
Wofür braucht man überhaupt ein Girokonto?

Grundsätzlich kann man sagen, dass der moderne Zahlungsverkehr ohne ein Girokonto unmöglich ist. Es ist dasjenige Konto, das im Alltag am häufigsten genutzt wird – viele Menschen besitzen nur dieses eine Konto und kommen damit gut aus. Über das Girokonto werden die täglichen finanziellen Angelegenheiten geregelt: Miete, Strom, Rechnungen – auch das monatliche Gehalt wird in der Regel dorthin überwiesen. Über das Girokonto läuft außerdem das Onlinebanking, kann Bargeld an Geldautomaten abgehoben und können per Dispokredit finanzielle Engpässe überbrückt werden.
Verdeckte Kosten checken
Es ist wichtig zu wissen, dass es nicht das eine perfekte Girokonto gibt. Nicht jedes Konto eignet sich gleichermaßen für jeden Kunden. Grundsätzlich kann man sagen, dass die beste Bank diejenige ist, die die individuellen Kundenansprüche erfüllt und dabei gleichzeitig die kostengünstigsten Konditionen bietet. Um die monatlichen Kosten zu kalkulieren, müssen zwei Kostenarten geprüft werden: Monatliche Fixkosten und zusätzliche Gebühren für Kontoleistungen.Kostenlose Girokonten ohne monatliche Grundgebühr gibt es wenige, aber es gibt sie – beispielsweise bei Direktbanken wie der Norisbank. Um bei ihnen ein kostenloses Konto eröffnen zu können, setzen die meisten Banken jedoch als Bedingung, dass ein monatlicher Gehaltseingang einer bestimmten Mindesthöhe erfolgt. Bei vielen Banken, die keine oder geringe Grundgebühren haben, kommen außerdem zusätzliche Ausgaben auf den Bankkunden zu. Diese fallen an, wenn beispielsweise Überweisungen getätigt werden, Geldautomaten genutzt oder Kontoauszüge per Post verschickt werden.
Wesentliche Kriterien für die Wahl des Girokontos
Wer sich ein Bild über die Kosten verschafft hat, kann sich den weiteren Auswahlkriterien widmen. Dazu sollte man sich die Ansprüche bewusst machen, die an ein Konto gestellt werden sollen: Wie hoch wird beispielsweise der monatliche Geldtransfer sein? Werden nur eine Handvoll Überweisungen getätigt, dann geht es beispielsweise nicht so stark ins Geld, wenn für diese zusätzliche Kosten anfallen. Wird eine EC-Karte benötigt, mit der im Alltag bezahlt werden soll? Werden regelmäßig hohe Geldeingänge verbucht, so dass Zinsen eine größere Rolle spielen könnten?Im Kampf um Neukunden werden diese von einigen Banken derzeit wieder angehoben. Passiert es manchmal, dass das Konto überzogen wird – wie sieht es also mit Dispokrediten bei der Bank aus? Soll Geld an verschiedenen Geldautomaten abgehoben werden, so dass ein enges Netz vorteilhaft ist – oder ist es unproblematisch, wenn Geldautomaten weitmaschiger verteilt sind? Wird ein persönlicher Ansprechpartner in einer Filiale benötogt oder genügt es, den Kundenservice telefonisch erreichen zu können, um auf diese Weise Geld zu sparen?
Konto-Umzug
Wer nun bis hierhin alle Kriterien evaluiert und beschlossen hat, sein Konto zu wechseln, fragt sich nun: Welche Schritte müssen getan werden? An dieser Stelle ist alles zu erfahren, was man zum Konto-Umzug wissen muss. Keine Sorge: Der Umzug geht meist schnell und vollkommen problemlos vonstatten. Ein Girokonto kann laut § 675h BGB zudem jederzeit, spätestens binnen eines Monats gekündigt werden. In dem Fall, dass der gesamte Geldtransfer über das zu kündigende Konto läuft, sollte man natürlich zunächst ein neues Konto eröffnen. In der Regel bieten Banken einen Umzugs-Service an. Das bedeutet, dass Sie sich nicht selbst darum kümmern müssen, Lastschriftaufträge und Daueraufträge zu ändern, sondern sich entspannt zurücklehnen kann und die Bank das übernehmen lässt.


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- Erstellt am 20.07.2020 - 02:12Uhr | Zuletzt geändert am 20.07.2020 - 03:05Uhr
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