Richtfest für Rettungswache Görlitz

Görlitz, 4. Juli 2018. Grund zu feiern: Nach rund neun Monaten Bauzeit fand gestern das Richtfest für den Neubau der Rettungswache Görlitz auf der Reichertstraße 112 statt. Mit dabei war der Leiter des Amtes für Hoch- und Tiefbau Dieter Peschel, die Planungs- und Baufirmen sowie unter anderem Leute aus der der Landkreisverwaltung – Gelegenheit für eine erste Zwischenbilanz.

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Den aktuellen Anforderungen gerecht werden

Der Neubau und die Sanierung des Hauptgebäudes wurden notwendig, um die Rettungswache modernen Erfordernissen und den technischen Standards anzupassen. Dem Richtfest gingen etliche Arbeiten voraus. Dazu zählen die Beräumung der alten Garagen und der Fahrzeughalle durch die Köhler & Sohn GmbH sowie die Herstellung der provisorischen Anschlüsse, mit denen die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge während der Bauphase gesichert wird.

Der Neubau besteht teils aus Mauerwerk und Stahlbetonkonstruktion mit dem entsprechenden Wärmedämmverbundsystem. Die Bruttogrundfläche für den Neubau beträgt 576 Quadratmeter, davon entfallen auf die Hallen 414 Quadratmeter. Entstanden sind zudem zwei neue Fahrzeughallen mit jeweils drei Stellplätzen, zwei mit Waschplätzen, die sich in der Krankentransportwagenhalle befinden. Über einen Zwischenbau sind die Hallen mit dem Hauptgebäude verbunden.

Das entstandene Verbindungsgebäude enthält neben verschiedener Funktionsräume, Räumlichkeiten für Dekontamination und Desinfektion, ein Kfz-Lager, einen Geräteraum sowie weitere Lagerräume. Entsprechend der aktuellen Anforderungen werden die Umkleide- und Sozialräume im Erdgeschoss saniert, es erfolgt ein neuer Medienanschluss und die Regen- und Schmutzwasserleitungen werden erneuert. Mit der Erweiterung der Freianlagen um fünf Mitarbeiterstellplätze soll das Vorhaben zum Jahresende 2018 abgeschlossen werden. Die geplanten Baukosten betragen rund 1,2 Millionen Euro und werden von den Kostenträgern – Krankenkassen, Verbände, Ersatzkassen – in voller Höhe refinanziert. Das Vorhaben ist in 23 Lose unterteilt, sieben davon befinden sich in der Ausführung.

Eine Schwierigkeit, die es bei diesem Vorhaben zu überbrücken gilt, ist die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs der Rettungswache und die parallele Umsetzung der Baumaßnahmen. Betrieben wird die Rettungswache rund um die Uhr von zwölf Mitarbeitern der ASB Rettungsdienst und Katastrophenschutz gGmbH Görlitz. An diesem Standort sind drei Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug untergebracht. Insgesamt gibt es aktuell im Landkreis Görlitz zwölf Rettungswachen an den Standorten Klitten, Görlitz, Niesky, Reichenbach, Rothenburg/O.L., Weißwasser/O.L., Altbernsdorf, Ebersbach-Neugersdorf, Löbau, Spitzkunnersdorf, Zittau sowie drei Außenstellen in Mücka, Bad Muskau und die Berufsfeuerwehr Görlitz.

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  • Quelle: red | Fotos: Matthias Wehnert
  • Erstellt am 03.07.2018 - 19:15Uhr | Zuletzt geändert am 04.07.2018 - 06:24Uhr
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