Mit dem privaten Rechtsschutz auf der sicheren Seite
Görlitz, 12. Januar 2018. Überall, wo Menschen zusammenleben oder im Alltag aufeinandertreffen, kann es zu Problemen kommen. Nicht immer kann man Streitigkeiten auf freundschaftliche Weise lösen, manchmal landen die beiden betroffenen Parteien vor dem Gericht. Die Kosten für den Anwalt und das Verfahren übersteigen oft das Ersparte, wer rechtzeitig eine Rechtschutzversicherung zum Beispiel bei der Generali abgeschlossen hat, kann finanziell auf Nummer sicher gehen, wenn er sein Recht durchsetzen muss.
Abbildung: Die Justitia – Göttin der Gerechtigkeit – am historischen Rathaus am Görlitzer Untermarkt. Ihre Waage symbolisiert die sorgfältige Abwägung der Sachlage, das Schwert für die Härte der strafenden Gerechtigkeit. Die Augenbinde, die für ein Rechtswesen ohne Ansehen der Person steht, kam erst im 16. Jahrhundert in Mode. Die 1591 errichtete Görlitzer Lady lag da wohl nicht im Trend.
Welche Lebensbereiche umfasst eine Rechtschutzversicherung?
Abbildung oben: © Flickr "Bundesverwaltungsgericht, Leipzig", Foto: Ansgar Koreng, Lizenz: CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.
Viele Versicherungen bieten eine Rechtschutzversicherung im Bausteinprinzip an. Das bedeutet, dass man sich als Kunde die Leistungen je nach persönlichen Vorstellungen und Erfordernissen selbst zusammenstellen kann.
Zu den abgedeckbaren Themenbereichen zählen unter anderem:
- privater Rechtsschutz
- Verkehrsrechtsschutz
- Mieterrechtsschutz
- Vermieterrechtsschutz – z.B.: wenn man selbst eine Eigentumswohnung vermietet
Zusammen mit dem privaten Rechtsschutz ist es auch möglich, eine Berufsrechtsschutzversicherung abzuschließen. Damit ist man bei Uneinigkeiten mit dem Arbeitgeber, die oft bei Kündigungen vorkommen, geschützt. So kann erreicht werden, dass man bei Beendigung des Dienstverhältnisses auch genau das ausbezahlt bekommt, was einem als Arbeitnehmer zusteht.
Welche Punkte sind vor Abschluss wichtig?
Viele Rechtschutzversicherungen gelten nicht gleich nach Unterschrift des Vertrages, bei vielen ist eine Wartezeit vorgesehen. Auch ist es nicht möglich, einen Rechtschutzversicherung abzuschließen, wenn bereits ein Streit im Gange ist und dafür die Anwaltskosten bezahlt zu bekommen.Vor dem Abschluss der Versicherung sollte man sich genau über die Bestimmungen informieren, meistens ist eine Wartezeit von einem halben Jahr vorgesehen. Eine Ausnahme bildet ein Versicherungswechsel: Wenn man schon rechtschutzversichert war, entfällt die Wartezeit unter bestimmten Voraussetzungen. Außerdem richten sich die Tarife danach, ob man nur sich selbst versichern oder auch die Familie mitversichern lassen möchte. Wer dazu bereit ist, im Schadensfall einen Selbstbehalt zu zahlen, kommt mit günstigeren Prämien weg.
Welchen Service bietet die Rechtsschutzversicherung?
Die meisten Versicherungsunternehmen bieten einen telefonischen Beratungsservice bei Fragen rund um das Thema Recht. Mit kompetenten Mitarbeitern an der Hotline können bereits einige wichtige Punkte geklärt werden. Außerdem übernimmt die Versicherung im Schadensfall die Kosten für den Anwalt, die Verhandlung und die Vorladung von Zeugen. Auch die Kosten für Gutachter und Sachverständige werden von der Versicherung übernommen. Da nicht alle Streitereien unbedingt vor Gericht landen müssen, werden auch Mediationen finanziert.Bevor man sich für einen bestimmten Anbieter entscheidet, sollte man auch klären, ob man sich den Anwalt selbst aussuchen kann oder ob der Versicherer diesen festlegt. Meistens arbeiten die Versicherungen mit einem Pool aus Anwälten zusammen, aus dem die Kunden frei wählen können.



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- Quelle: red | Foto Justitia: © Görlitzer Anzeiger, Foto Bundesverwaltungsgericht: © Flickr Bundesverwaltungsgericht, Leipzig, Foto Ansgar Koreng, Lizenz CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.
- Erstellt am 12.01.2018 - 09:04Uhr | Zuletzt geändert am 12.01.2018 - 10:31Uhr
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