Mit einem Gasgrill Grillgut schonend zubereiten

Görlitz, 15. Oktober 2017. Wenn sich die warmen Tage wieder dem Ende zu neigen, steht auch in Görlitz so mancher Grillmeister vor der Frage, ob der Grill eingemottet werden oder auch im Winter seinen Dienst verrichten soll. Für Enthusiasten auf diesem Gebiet steht fest: Gegrillt wird auch im Herbst noch, doch wie sollen dabei all diejenigen Nahrungsmittel gegrillt werden, die einer schonenden Zubereitung bedürfen? Diese und noch weitere Fragen will der Görlitzer Anzeiger in den folgenden Zeilen klären.
Abbildung oben: Wer einen Gasgrill verwendet und auch in den kommenden Monaten noch adäquat grillen möchte, sollte sich mit seinem Gerät gut auskennen. Bildquelle: Helmut Seisenberger – 692081872 / Shutterstock.com

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Wahl des Grills ist beim Grillen schon mehr als die halbe Miete

Für hart gesottene Grillfans stehen in den kommenden Monaten harte Zeiten bevor – oder doch nicht? Wer auch im Herbst und Winter grillen will, tut gut daran, die perfekten Voraussetzungen hierfür schon jetzt zu schaffen. Das Ganze beginnt mit der Wahl eines geeigneten Grills und diese sollte sich auch an kulinarischen Vorlieben orientieren. Auf der einen Seite ist dies natürlich eine Frage der persönlichen Überzeugungen, auf der anderen Seite machen sich die Unterschiede auch im Geschmack bemerkbar:

  1. Grillgut vom Holzkohlegrill hat die besondere Note von der Kohle
  2. Ein Gasgrill kommt ohne Holzkohle aus, so dass der Geschmack von Gebratenem deutlicher hervortritt.
Doch wann greift man denn, abgesehen von den offensichtlichen Unterschieden in Sachen Geschmack, nun auf den Holzkohlegrill und wann auf den Gasgrill zurück? Wissen muss man, dass der Gasgrill hervorragend dazu geeignet ist, möglichst viele unterschiedliche Grillspeisen perfekt zuzubereiten. Wegen seiner begrenzten Regelbarkeit lässt dies ein klassischer Holzkohlegrill nur in Maßen zu. Außerdem punktet ein Gasgrill auch dadurch, dass hier eine wesentlich geringere Rauchentwicklung stattfindet, das Ganze also deutlich umweltschonender ist und eventuelle Nachbarn weniger belästigt.

Gasgrills können mit weniger krebserregenden Stoffen punkten

Doch wer auf einen Gasgrill setzt, kann sich letztlich auch darüber freuen, dass keine krebserregenden Stoffe, wie sie beim Grillen über Holzkohle auftreten, in das Grillgut gelangen. Ganz wesentlich beim Gasgrill sind auch
  • die bessere Regulierbarkeit der Hitze, die ein schonendes Grillen erlaubt, und
  • der automatische Zünder, der das Ausströmen unverbrannten Gases verhindert.

Was einen Gasgrill vom Holzkohlegrill neben der Energiequelle unterscheidet, ist, dass bei diesem der eigentliche Grillvorgang nicht direkt über einer Flamme wie bei Zweiterem erfolgt. Vielmehr werden beim Gasgrill meist Lavasteine oder Winkelstäbe aus emailliertem Metall erhitzt. Dadurch ist gewährleistet, dass weniger Fett abtropft oder gar in die Flamme gelangt. Das vermindert die Produktion bestimmter krebserregender Stoffe unmittelbar und drastisch.

Wer sich fragt, welche Punkte sonst noch für einen Gasgrill sprechen, wird im Übrigen auch bei seinen Reinigungseigenschaften fündig. Weil weder Glut noch Asche beim Grillen mit Gas entstehen, sind derartige Geräte für gewöhnlich leichter zu säubern und produzieren insgesamt auch weit weniger Dreck. Dadurch ist ein Gasgrill schneller wieder einsatzbereit. Im Einzelnen hängen die Reinigungsmöglichkeiten selbstverständlich vom konkret gewählten Modell ab und sollten schon bei der Auswahl eines Gerätes eine Rolle spielen.

Einstellmöglichkeiten sollten beim Gasgrill individuell sein

Je nach Güte und Qualität des Gasgrills unterscheiden sich ebenfalls die Einstellmöglichkeiten von Modell zu Modell. Es gibt eine Reihe von Speisen, die hiervon in erheblichem Maße profitieren können:
  • Gemüse
  • Pilze
  • Fisch

Bei Gemüse, Pilzen und Fisch ist die Nutzung eines Gasgrills besonders vorteilhaft, weil diese auf sanfte Art und Weise erhitzt werden können, ganz ohne die Gefahr, dabei direkt anzubrennen. Bei der Wahl des Modells sollten Grillfreunde darauf achten, ob der Grill auch die Erhitzung von unterschiedlichen Brennstäben zulässt. Das sind meistens die Grills, die auch über einen Deckel verfügen, was für eine wesentlich gleichmäßigere Zubereitung sorgt. Können die einzelnen Brennstäbe unterschiedlich angesteuert werden, so ergibt sich daraus noch ein weiterer Vorteil: Es ist dann nämlich eine kombinierte Zubereitung von Speisen möglich, die individuell erfolgen kann. Da Nahrungsmittel heutzutage unterschiedlicher kaum sein könnten, ist dies ein großer Pluspunkt, der sich aus der Verwendung eines hochwertigen Gasgrills ergibt.

Nicht vergessen sollte man insbesondere beim Grillen mit Gas immer, eine gewisse Vorsicht im Umgang mit dem Gerät walten zu lassen. Das verwendete Propangas ist schwerer als Luft und neigt daher, falls es ungezündet austritt, zum "Kriechen". Da es stark entzündlich ist, reicht ein Funke, um eine Verpuffung oder Explosion auszuösen. Deshalb sollte man auch bei günstigen Modellen auf das CE-Prüfzeichen und andere Prüfsiegel achten, damit kein unliebsames Sicherheitsrisiko eintritt.

Vorteile des Grillens sind gegenüber normaler Zubereitung groß

Abschließend fragt sich noch, welche Vorteile Menschen für gewöhnlich überhaupt mit dem Grillen in Verbindung bringen und was sie dazu bewegt, dies auch während der kalten Jahreszeit zu tun. Die wichtigsten Aspekte gehen dabei aus der nachstehenden Übersicht hervor:

  • Zubereitung auf dem Grill
    • Vorteil: Geschmack
    • Nachteil: Freiluft benötigt

  • Zubereitung auf dem Herd
    • Vorteil: wetterunabhängig
    • Nachteil: fehlendes Flair

Wer gerne grillt, für den spielt eben auch das genannte Flair eine Rolle. Das kommt nicht zuletzt dadurch zustande, dass zu einem gelungenen Grillabend mit Freunden viel Geselligkeit gehört. Der Aufbau des Grills ist schnell vollzogen. jeder kann dann diejenigen Speisen zubereiten, die er selbst am liebsten mag. Obendrein müssen beim Grillen weder Pfannen noch Töpfe verwendet werden, aber die Bedienung eines professionellen Gasgrills will trotzdem gelernt sein.

Wer nun immer noch überlegt, ob er den Herbst mit frisch gegrilltem Fleisch, Würstchen oder Gemüse einleiten soll oder das Ganze lieber sein lässt, dem sei gesagt, dass Grillen zu einem gewissen Maß auch Einstellungssache ist. Wer über einen Balkon oder eine Terrasse verfügt, kann den aktuellen "Goldenen Oktober" für die Reanimation des Grills nutzen und sich für kältere Tage zusätzlich mit Decken und Heizöfen oder -pilzen ausstatten.

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  • Quelle: red | Bildquellen: Fotomit Grillzange in der Hand: Helmut Seisenberger – 692081872 / Shutterstock.com, Foto mit Besteck in den Händen: Photomaxx – 672809971 / Shutterstock.com
  • Erstellt am 15.10.2017 - 09:58Uhr | Zuletzt geändert am 15.10.2017 - 13:32Uhr
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