Görlitzer Jugendstilkaufhaus ist verkauft
Görlitz, 27. Juni 2013. Das Görlitzer Jugendstilkaufhaus wurde am 21. Juni 2013 von Prof. Winfried Stöcker, Gründer und Inhaber der Euroimmun AG, erworben. Stöcker ist der Region sehr verbunden, seine familiären Wurzeln liegen in Rennersdorf. Er war in der Vergangenheit als verlässlicher Partner bei Vorhaben und Investitionen in Bernstadt und Umgebung sowie in seinem Engagement am Berzdorfer See in Erscheinung getreten.
Historisches Kaufhaus bleibt seiner Bestimmung treu

Archivbilder: BeierMedia.de
Der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege hatte in Gesprächen mit Stöcker auch das Thema Jugendstilkaufhaus angesprochen und war damit auf fruchtbaren Boden gestoßen.
Nach einem Besichtigungstermin wurden durch die Stadt Görlitz die notwendigen Kontakte für einen Erwerb des Kaufhauses am Demianiplatz hergestellt.
"Ich bin sehr beeindruckt, wie zielführend die Fragen zwischen Prof. Stöcker und dem Verkäufer des Jugendstilkaufhauses geklärt werden konnten“, so Oberbürgermeister Deinege.
Von der grundsätzlichen Möglichkeit, ihr Vorkaufsrecht für den Fall, dass der Verkauf des Kaufhauses in eine für die Stadt unerwünschte Richtung laufen könnte, auszuüben, will die Stadt Görlitz keinen Gebrauch machen, da dies im Fall des Erwerbs durch Herrn Stöcker wohl nicht gegeben ist.
"Wir setzen alles daran, Herrn Stöcker tatkräftig zu unterstützen - sowohl im Bereich Bauaufsicht, Denkmalbehörde oder mit Fördermitteln“, so das Versprechen des Oberbürgermeisters, der zugleich bekräftigte, wie sehr es ihn für Görlitz freut, dass das Jugendstilkaufhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Kaufhaus zugeführt werden soll.
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Pressemitteilung der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (ca. 346KB)


Jugendstilkaufhaus Görlitz
Von Hanna Ebi am 12.08.2013 - 16:25Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
gestern sah ich einen Bericht über dieses Projekt und war begeistert. Hoffentlich gelingt Prof. Stöcker und dem dazugehörigen Kreis von Damen und Herren, das Vorhaben umzusetzen.
Begrüßenswert wäre es, wenn auch das Warenangebot dem Gebäude entspräche und nicht das geistlose und an Häßlichkeit nicht zu übertreffende Sortiment von Oliver, Gerry Weber, Taifun etc. zum Verkauf käme.
Ich beschäftige mich mit den Modeströmungen ab 1910 (Paul Poiret) und habe genaue Kenntnisse der jeweiligen Epoche über die Schnittentwicklung, die Farben, die Materialien etc.
Bis zum Ende der 1990 Jahre konnte man noch von einer Zuneigung und Kreativität im Damenmodebereich sprechen. Alles was nach dem Euro kam ist ausgesprochen lieblos - hingehauener Schund.
Ich drücke Ihnen alle Daumen und wünsche, daß ich auch aus Frankfurt am Main einmal Gast/Kunde in der Galerie de Görlitz sein werde.
Mit freundlichen Grüßen
Hanna Ebi
Kaufhaus und Freise-Bad
Von A. Fischer am 28.06.2013 - 18:49Uhr
Ich muss sagen: Lieber so verkaufen und erhalten bleibt das Gebäude.
Nicht wie das Freise-Bad, wo ich früher mal gearbeitet habe - und das man bald abreißen kann. Schade drum
Gruß Andreas

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- Quelle: red | Fotos: BeierMedia.de
- Erstellt am 27.06.2013 - 15:03Uhr | Zuletzt geändert am 08.04.2022 - 09:15Uhr
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