Landräte engagieren sich für EU-Förderung
Görlitz, 19. Juni 2013. Im Jahr 2014 beginnt die bis zum Jahr 2020 reichende neue EU-Förderperiode. Damit verbunden ist die Gefahr, dass die Förderung in der deutsch-polnischen Grenzregion zurückgefahren wird. Außerdem dauert es erfahrungsgemäß beim Start einer neuen Förderperiode sehr lange, bis erstmal Anträge nach den neuen Förderrichtlinien gestellt werden können bzw. genehmigt werden. Die Grenzlandkreise von Neiße und Oder haben sich gestern auf der deutsch-polnischen Konventssitzung im Hotel Schloss Leopoldshain (Lagów) dazu ausgetauscht. Sie sehen in der neuen Förderperiode eine große Chance für die Entwicklung der Grenzregion Oder/Neiße, wenn man bei der Europäischen Union mit gemeinsamer Stimme auftritt.
Grenzlandkreise verständigen sich über Projekte
Die Grenzlandkreise entlang von Neiße und Oder wollen sich im Herbst 2013 erneut treffen und über die Schwerpunkte der EU-Förderung von 2014 bis 2020 sprechen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern unterzeichnet für die polnische Seite von Artur Bielinski, Landrat des Landkreises Zgorzelec, und Landrat Bernd Lange für den Landkreis Görlitz unterzeichet. Demnach soll eine Priotitätenliste von grenzüberschreitenden Projekten aufgestellt werden. Im August ist dazu ein Arbeitstreffen der Kreisentwickler vorgesehen.
Bei den grenzüberschreitenden Projekten soll besonderer Wert auf die Begegnung der Menschen gelegt werden. Der bestehende Kleinprojektefonds sei dabei ein Mittel, dies zu gestalten, ist in der Vereinbarung festgehalten.
Die Idee für das Treffen der Grenzlandkreise ware bei einem turnusmäßigen Arbeitstreffen der Landräte Lange und Bielinski geboren worden.



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- Quelle: red | Fotos: BeierMedia.de
- Erstellt am 19.06.2013 - 14:20Uhr | Zuletzt geändert am 19.06.2013 - 14:46Uhr
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