Sachsen hilft Oppositions-Studenten

Dresden | Weißrussland. Studentinnen und Studenten aus Weißrussland, die aufgrund der Beteiligung an Protesten gegen die umstrittene Regierung Alexander Lukaschenkos exmatrikuliert wurden, hat die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, Unterstützung zugesichert. "Weißrussische Studierende, die nach Sachsen kommen, sollen hier ihr Studium beenden können", sagte die Ministerin Barbara Ludwig.

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Von der weißrussischen Regierung geexte Opponenten sollen in Sachsen Studiem beenden können

Dafür bittet Ludwig in einem Schreiben die Rektoren der sächsischen Hochschulen sowie die Geschäftsführer der Sächsischen Studentenwerke um Mithilfe. So sei insbesondere von den Hochschulen zu prüfen, ob Georgius-Agricola-Stipendien für diese Studenten verstärkt eingesetzt werden können. Mit diesem Stipendium fördert das Ministerium für Wissenschaft und Kunst begabte Studenten aus mittel- und osteuropäischen Ländern, die in Sachsen einen Hochschulabschluss anstreben.

In Sachsen studieren derzeit 68 Weißrussen an den sächsischen Hochschulen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Teil der weißrussischen Studenten, die im Zuge von Protestaktionen sowie politischer Verfolgung in ihrem Heimatland exmatrikuliert wurden, nach Sachsen kommen wird.

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  • Quelle: /SMWK
  • Erstellt am 12.05.2006 - 14:12Uhr | Zuletzt geändert am 12.05.2006 - 14:12Uhr
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