Kommunen sollten jetzt beantragen

Sachsen. Der sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Roland Wöller fordert die Kommunen auf, ihre Wasserwehren auf Vordermann zu bringen: „Sachsens Städte und Gemeinden sollten jetzt die Zeit nutzen, sich für ein Hochwasser bestmöglich auszurüsten.“ Dafür stellt die Richtlinie zur Verbesserung des Gewässer- und Hochwasserschutzes noch bis zum Jahresende zwei Millionen Euro zur Verfügung.

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Hochwasser-Ausrüstung

Das Geld sei besonders für die Kommunen bestimmt, die nicht selbst für eine angemessene Ausrüstung der Wasserwehren sorgen können, betonte der Minister. Dazu seien hochwassergefährdete Städte und Gemeinden jedoch laut Sächsischem Wassergesetz verpflichtet.

In Sachsen sieht der Minister noch Nachholebedarf. So hätten sich von den betroffenen 427 Kommunen erst knapp zehn Prozent für die Förderung gemeldet.

Zur Ausrüstung gehören beispielsweise Schlauchboote, Pumpen oder eine spezielle Hochwasserkleidung. Die Anschaffungen fördert der Freistaat zu 75 Prozent. Voraussetzung dafür ist eine gültige kommunale Wasserwehrsatzung. Der Minister wies darauf hin, dass sich benachbarte Kommunen am besten gemeinsam für ein Hochwasser ausrüsten sollten. „Das spart nicht nur Geld, sondern stärkt die regionale Zusammenarbeit“, verdeutlichte er.

Frist:

Die Anträge zur Förderung sollten bis Ende Mai bei den jeweiligen Regierungspräsidien gestellt werden.

Mehr:
http://www.umwelt.sachsen.de

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 20.04.2008 - 18:00Uhr | Zuletzt geändert am 20.04.2008 - 18:00Uhr
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